Dienstag, 21. November 2017


Chinesische Alexander von Humboldt-Stipendiatin an der Hochschule Osnabrück

Zhong Zhen forscht im Bereich Industrial Design

Osnabrück, (lifePR) - Die erste Stipendiatin des Klimaschutzprogramms, die von der Alexander von Humboldt-Stiftung ein Stipendium im Fachgebiet Design erhält, arbeitet an der Hochschule Osnabrück. Zhong Zhen kommt von der Xiamen Universität in Xiamen, China, und war dort als Direktorin des Departments of Landscape sowie als Assistant Professor tätig. Sie betreut an der Hochschule Osnabrück ein Projekt mit dem Namen "The Green Cell". Bei dem Projekt, welches am Studienprogramm Industrial Design bei Prof. Thomas Hofmann angegliedert ist, steht die Frage im Vordergrund, wie man einen Landschaftsraum so gestalten kann, dass er Menschen, die sich in ihm aufhalten, zu einer neuen Interaktion mit der Natur bewegen kann.

Klimaschutzstipendiaten der Alexander von Humboldt- Stiftung beleuchten Fragen des Klimaschutzes aus den Blickwinkeln vieler verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen - in diesem Fall aus dem Blickwinkel des Designs.

"Wir sind stolz, dass die erste Stipendiatin aus dem Bereich Design bei uns arbeitet. Das bestätigt die Ausrichtung unseres Studienprogramms und der angegliederten Projekte." freut sich Prof. Hofmann. Und er ergänzt:" Frau Zong ist eine der 14 Stipendiaten, die sich aus mehr als 2.000 Bewerbern durchgesetzt hat."

In Osnabrück sind die Verknüpfungspunkte für die Stipendiatin vielfältig. So findet Zhong Zhen weitere Anregungen und Kooperationsmöglichkeiten für ihre Arbeit auch beispielsweise bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) oder auch im Terra Vita Nationalpark. Seit 2 Monaten lebt und arbeitet Zhong Zhen nun in Osnabrück, wo sie sich gemeinsam mit ihrem Mann für ein Jahr im Fachgebiet Industrial Design an der Hochschule engagieren wird.

Möglich wurde das Ganze auch durch Hofmanns gute wissenschaftliche Kontakte nach China. Der Studiengangsleiter des Industrial Design pflegt seit langem einen intensiven Austausch mit chinesischem Universitäten, von dem auch immer wieder die heimischen Studierenden profitieren. Und in diesem Fall Zhong Zhen, für die "frische Ideen für ihr übergreifendes Projekt zwischen Industrial Design und Landschaftsdesign" gefragt sind.
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