Montag, 21. Mai 2018


Apfelsaft unter dem Mikroskop

Schüler schnuppern bei der Herbstakademie an der Hochschule Osnabrück in die Studiengänge Gartenbau und Lebensmittelproduktion hinein

Osnabrück, (lifePR) - So junge "Wissenschaftler" sind selten in den Laboren der Lebensmittelingenieure in Haste anzutreffen. Zehn Schülerinnen und Schüler wollten wissen, was hinter den Studiengängen Produktionsgartenbau und Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion steckt. An der Hochschule Osnabrück in Haste stellen sie nun unter Betreuung von Lehrenden und Studierenden ihren eigenen Apfelsaft her und vergleichen ihn mit Getränken aus dem Supermarkt. Der Kurs findet im Rahmen der Herbstakademie statt, bei denen Gymnasiasten der Osnabrücker Oberstufen drei Tage lang Hochschulluft schnuppern und dabei eigene Projekte bearbeiten.

Linda Obermeyer besucht das Gymnasium Oesede. Sie ist mit ihrer Laborgruppe dabei den pH-Wert, also die Stärke der Säure, ihres selbst hergestellten Apfelsaftes zu bestimmen. Dafür taucht sie das Messgerät in einen Schluck der gelben Flüssigkeit. "Die praktische Laborarbeit finde ich super. Wir können so viel ausprobieren und entdecken", berichtet die 16-Jährige begeistert. Ein Studium mit naturwissenschaftlich-technischem Bezug könne sie sich auf jeden Fall gut vorstellen.

Maren Heumann ist vor allem von der Produktion des Saftes beeindruckt. "Wir konnten aus vier verschiedenen Apfelsorten 150 Kilogramm der Früchte auswählen. Die Sorten werden alle direkt in Haste angebaut", erklärt die Schülerin vom Gymnasium "In der Wüste" beeindruckt und fährt fort: "Wir haben alle Sorten probiert und uns für einen großen Anteil an sehr süßen Äpfeln entschieden." Dann ging es mit den Betreuern des Studiengangs Produktionsgartenbau in den Pressraum. Dort wurden die Äpfel erst zerkleinert und dann ausgepresst. Das Ergebnis: über 100 Liter Apfelsaft. Und wie schmeckt er? "Sehr süß. Ich würde ihn eher als Schorle trinken", meint Heumann lachend. Fünf Liter des Saftes darf jeder Teilnehmer später mit nach Hause nehmen.

Vorher dient ein Teil der Flüssigkeit weiteren Versuchszwecken: Die Schülerinnen und Schüler sollen noch die Dichte und den Zuckergehalt des Saftes bestimmen. Dann folgt der Vergleich mit Supermarktprodukten. Bei dem pH-Wert zeigt sich schon: Der Saft aus Haste kann gut mit Obstgetränken aus dem Handel mithalten.
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