EU-Förderung für Projekte der angewandten Forschung: Netzwerk-Treffen in Brüssel

Netzwerk FHnet wird von der Hochschule Bremen koordiniert / Hochschulen der Angewandten Wissenschaften weiter auf Kurs Richtung Europa

.l.n.r.: Thomas Estermann (European University Association), Dr. Jens-Peter Gaul (Hochschulrektorenkonferenz), Dr. Henning Gädeke (Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU), Birte Schöpfer (FHnet-Koordination / Hochschule Bremen), Dr. Torsten Fischer (Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen) (lifePR) ( Bremen, )
„Chancen von Fachhochschulen im neuen Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe“ - zu diesem Thema hatte das Netzwerk FHnet Vertreter und Vertreterinnen der Hochschulleitungen seiner Mitgliedshochschulen zu einem Gedankenaustausch nach Brüssel eingeladen. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich in der belgischen Hauptstadt über die EU-Fördermöglichkeiten von Projekten der angewandten Forschung. Die Hochschule Bremen wurde von Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey sowie von Dr. Britta Lüder, Marie Lottmann und Birte Schöpfer vom Referat Forschungsservice vertreten. Birte Schöpfer ist darüber hinaus die Koordinatorin des gesamten Netzwerkes FHnet, bestehend aus 23 Mitglieds-Hochschulen.

Referenten und Referentinnen der Europäischen Kommission, von Industrie- und Hochschulverbänden sowie strategischen FH-Netzwerke diskutierten mit den Vertretern und Vertreterinnen der FHnet-Mitgliedshochschulen über den aktuellen Stand der Verhandlungen zu Horizon Europe sowie Möglichkeiten der Beteiligung von Fachhochschulen an Horizon 2020 und dem Nachfolgeprogramm. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen durchgeführt.

Insbesondere in der Verbundforschung wird es auch zukünftig gute Beteiligungsmöglichkeiten für Fachhochschulen geben, so lautet ein Fazit der Veranstaltung. Für die Hochschulen der angewandten Wissenschaften mit ihrer praxisorientierten Forschung bedeutet das beste Voraussetzungen auch im Hinblick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den bewährten Partnern aus der Region. Die Möglichkeiten der europäischen Förderung von innovativen Start-ups war ebenfalls Thema beim zweitägigen Besuch in Brüssel, da die Hochschulen sich für die Ausgründungen von Studierenden und Mitarbeitenden stark machen.

FHnet ist ein bundesweites Netzwerk von 23 Hochschulen der angewandten Wissenschaften. Die FHnet-Hochschulen wollen sich strategisch mit Blick auf europäische Forschungsthemen besser positionieren und die Sichtbarkeit der Fachhochschulen in Europa erhöhen. Ziel ist es, mehr EU-Forschungsprojekte, vor allem im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms „Horizon 2020“ und im Folgeprogramm „Horizon Europe“ einzuwerben. Die Koordinierungsstelle für das Netzwerk FHnet ist an der Hochschule Bremen angesiedelt. Das Netzwerk wird seit 2017 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
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