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GEG 2025: Diese Anforderungen gelten

Was sich für Neubau & Bestand ändert – und wie Sie rechtssicher planen.

(lifePR) (Walldorf, )
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt die energetischen Mindeststandards für Immobilien in Deutschland fest. Mit der Novelle 2024 – bekannt als GEG 2025 – rücken Heizungstausch, Dämmung und Sanierungspflichten noch stärker in den Fokus. Ob Neubau, Bestandsgebäude oder Ferienhaus: Das Gesetz betrifft zahlreiche private wie auch gewerbliche Immobilien. Wer die Vorgaben kennt, kann Fördermittel sichern, Energiekosten sparen und Bußgelder vermeiden.

Überblick & Ziele

Das GEG vereint EnEV, EnEG und EEWärmeG und verfolgt drei Grundsätze: Energie sparen, erneuerbare Energien nutzen und Wirtschaftlichkeit sicherstellen. Die Novelle 2025 verschärft diese Anforderungen – vor allem beim Heizungstausch und bei Nachrüstpflichten.

„Wer die GEG-Anforderungen vorausschauend umsetzt, spart Energie und sichert den langfristigen Wert der eigenen Immobilie“, erklärt Cyran Heid, Geschäftsführung der Heid Energieberatung.

Neubauten

Neubauten in Neubaugebieten müssen als Niedrigstenergiegebäude geplant werden. Der Primärenergiebedarf darf höchstens 55 Prozent des Referenzgebäudes erreichen, zudem gelten strenge Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz. Heizungen müssen in der Regel mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einbinden – typischerweise Wärmepumpen, Fernwärme oder Solarthermie.

Bestandsgebäude

Im Bestand greifen klare Nachrüstpflichten: Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches, Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen sowie der Austausch bestimmter alter Heizkessel. Beim Eigentümerwechsel müssen Käufer diese Pflichten innerhalb von zwei Jahren erfüllen.

Heizungsgesetz im GEG

Seit 2024 ist das sogenannte Heizungsgesetz Teil des GEG. Neue Heizungen müssen künftig mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Für Bestandsgebäude gelten Übergangsregelungen, die an die kommunale Wärmeplanung gekoppelt sind. Wärmepumpen, Fern- oder Nahwärme sowie Hybridlösungen sind typische Optionen.

„Entscheidend ist die Reihenfolge: erst Gebäudezustand prüfen, dann Technik dimensionieren – so lassen sich die 65 Prozent erneuerbare Wärme wirtschaftlich erreichen“, so Cyran Heid.

Ferienhäuser

Ferienhäuser sind ausgenommen, wenn sie weniger als vier Monate im Jahr genutzt werden oder ihr Energiebedarf unter 25 Prozent des Jahresbedarfs liegt. Bei regelmäßiger oder ganzjähriger Nutzung gelten die gleichen Pflichten wie bei Wohngebäuden.

Sanierungspflichten & Dämmung

Besonders relevant beim Eigentümerwechsel: Der Austausch alter Heizkessel, die Dämmung ungedämmter oberster Geschossdecken oder Dächer sowie die Dämmung offener Leitungen in unbeheizten Räumen sind zwingend. Werden Bauteile wie Dach, Fassade oder Fenster erneuert, müssen sie die aktuellen U-Werte einhalten. Dämmmaßnahmen erhöhen nicht nur die Effizienz, sondern auch den Marktwert der Immobilie.

Förderungen

Maßnahmen nach dem GEG sind über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig. Zuschüsse und Kredite von BAFA und KfW senken die Kosten. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) gibt es zusätzliche Boni von 5 Prozentpunkten und höhere Investitionsgrenzen.

Fazit

GEG 2025 bringt für Neubauten und Bestandsgebäude klare Vorgaben. Wer rechtzeitig handelt, erfüllt nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern senkt Energiekosten und sichert den Immobilienwert. Mit guter Planung und Nutzung der Förderprogramme lassen sich Risiken vermeiden und Chancen nutzen.

Heid Im­mo­bi­li­en­ GmbH

Über Heid Energieberatung
Die Heid Energieberatung zählt zu den führenden Fachunternehmen für Energieeffizienz in Deutschland. Mit über 180 zertifizierten Energieeffizienz-Experten auf der Liste der Deutschen Energie-Agentur (dena) unterstützt das Unternehmen jährlich zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber bei der energetischen Optimierung. Das Leistungsspektrum reicht von Energieaudits und Sanierungsfahrplänen über Fördermittelberatung bis hin zur energetischen Baubegleitung. Die Berater sind für Förderprogramme von BAFA und KfW zugelassen und kombinieren energetisches Fachwissen mit umfassender Gebäudekompetenz. Gegründet 2005 von André Heid, ist das inhabergeführte Unternehmen heute bundesweit tätig.
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