Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: "Wir haben 2013 ein leichtes Plus bei den neuen Ausbildungsverträgen verzeichnet. Um diesen Trend zu stärken und gegen die Konkurrenz zu punkten, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Vor allem müssen wir die Schüler möglichst früh auf die Berufs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk hinweisen. Wir haben gute Argumente - und müssen sie den Jugendlichen auf ihren Kommunikationskanälen mitteilen."
Deshalb bewirbt die Handwerkskammer Dresden Ausbildungsmöglichkeiten und freie Lehrstellen unter anderem mit einer Lehrstellen-App, mit einer Lehrstellenbörse und bei Facebook. Außerdem werden großformatige Plakate im Kammerbezirk Dresden eingesetzt und witzige Türanhänger in 100.000 Haushalte verteilt.
"Wir wissen, dass wir damit dem einen oder anderen Mitbewerber auf den Füßen stehen. Aber das ist unsere Aufgabe. Wir müssen sehen, dass wir von der nach wie vor niedrigen Anzahl an Schulabgängern möglichst viele für das Handwerk gewinnen", so Dittrich.
Zurzeit bieten mehr als 400 Handwerksbetriebe rund 500 freie Lehrstellen in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer an (www.hwkdresden.de/lehrstellen). Die Chancen, über eine Berufsausbildung im Handwerk einen krisensicheren Arbeitsplatz zu bekommen, gelten auch in den kommenden Jahren als ausgezeichnet.