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Interview: „Schrott ist kein Abfall – sondern ein Wertstoff“

Alles zum Thema und Abwicklung beim Schrottentsorgung

(lifePR) (Mülheim an der Ruhr, )
Interview mit: Markus Weber, Mitarbeiter eines Schrotthandelsbetriebs in NRWThema: Schrottabholung und AutoverschrottungOrt: Mülheim an der RuhrDatum: 22. Juli 2025

Interviewer: Herr Weber, danke, dass Sie sich Zeit für uns nehmen. Fangen wir direkt an – was genau umfasst Ihr Service im Bereich Schrottabholung?

Markus Weber: Sehr gern. Unsere Schrottabholung richtet sich an Privatpersonen und Unternehmen, die Altmetalle oder Elektrogeräte loswerden wollen – vom alten Herd über Heizkörper bis hin zu Kabelresten oder Fahrrädern. Wir holen den Schrott kostenlos ab und führen ihn fachgerecht dem Recycling zu.

Interviewer: Was gehört eigentlich alles zum „Schrott“?

Markus Weber: Kurz gesagt: alles, was aus Metall besteht. Dazu gehören Eisen, Kupfer, Aluminium, Edelstahl, Zink, Messing – aber auch Elektroschrott wie alte PCs, Fernseher oder Waschmaschinen. Bei größeren Mengen oder schweren Gegenständen wie Heizkesseln oder Maschinen bieten wir auch Demontage an.

Interviewer: Viele denken bei Schrott auch an alte Autos. Bieten Sie auch Autoverschrottung an?

Markus Weber: Ja, das ist ein weiterer wichtiger Bereich unserer Arbeit. Wenn ein Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig ist oder durch den TÜV gefallen ist, kümmern wir uns um die komplette Autoverschrottung. Wir holen das Auto kostenlos ab, stellen einen Verwertungsnachweis aus und melden es auf Wunsch auch bei der Zulassungsstelle ab.

Interviewer: Was muss man bei einer Autoverschrottung beachten?

Markus Weber: Wichtig ist, dass die Entsorgung nur durch zertifizierte Demontagebetriebe erfolgen darf. Nur dann bekommt man auch einen offiziellen Verwertungsnachweis, der für die Abmeldung nötig ist. Zudem sollte das Auto möglichst vollständig sein – fehlende Teile können den Ablauf erschweren oder Kosten verursachen.

Interviewer: Wie läuft die Schrottabholung konkret ab?

Markus Weber: Ganz einfach. Der Kunde ruft an oder schreibt uns eine Nachricht – oft auch per WhatsApp. Wir vereinbaren einen Termin, kommen vorbei, laden den Schrott auf und entsorgen ihn fachgerecht. In vielen Fällen zahlen wir sogar einen kleinen Betrag, je nach Art und Menge des Materials.

Interviewer: Verdienen Kunden also Geld mit ihrem Schrott?

Markus Weber: Genau – besonders bei sortenreinem Schrott wie Kupfer oder Messing. Selbst bei alten Kabeln oder Elektrogeräten kann sich das lohnen. Aber auch wenn kein Geld gezahlt wird, spart der Kunde sich Transport, Aufwand und Müllgebühren.

Interviewer: Welche Vorteile hat die fachgerechte Entsorgung aus Umweltsicht?

Markus Weber: Ein riesiger Vorteil. Metalle können nahezu unbegrenzt recycelt werden. Durch die Wiederverwertung spart man Rohstoffe, Energie und reduziert CO₂-Emissionen. Jeder Kühlschrank, der nicht im Wald landet, sondern professionell recycelt wird, ist ein Gewinn für uns alle.

Interviewer: Gibt es auch schwarze Schafe in der Branche?

Markus Weber: Leider ja. Einige fahren mit Kleintransportern durch Wohngebiete und nehmen Schrott mit – ohne Nachweis, ohne Entsorgungsnachweis. Manche lassen die Sachen irgendwo liegen oder verkaufen sie illegal weiter. Deswegen sollte man immer auf Zertifikate, ein ordentliches Impressum und transparente Kommunikation achten.

Interviewer: Was sind häufige Missverständnisse rund ums Thema Schrott?

Markus Weber: Viele glauben, Schrott sei Müll. Dabei ist es ein Rohstoff. Andere denken, sie müssten alles selbst zum Wertstoffhof bringen – dabei holen wir’s direkt von der Haustür ab. Und einige wissen nicht, dass selbst kleine Mengen bares Geld bringen können.

Interviewer: Wie sehen Sie die Zukunft des Schrotthandels?

Markus Weber: Sehr positiv. Die Rohstoffpreise steigen, das Umweltbewusstsein wächst – und die Kreislaufwirtschaft wird immer wichtiger. Ich glaube, dass Schrott in Zukunft noch viel mehr als Wertstoff wahrgenommen wird. Vor allem, wenn auch Städte und Kommunen mitziehen.

Interviewer: Was würden Sie jemandem raten, der gerade sein altes Auto loswerden oder den Keller entrümpeln will?

Markus Weber: Am besten: Anrufen oder schreiben. Kein Aufwand, keine Kosten, kein Stress. Und nebenbei tut man noch etwas Gutes für Umwelt und Gesellschaft.

Interviewer: Herr Weber, vielen Dank für das Gespräch und Ihre wertvollen Einblicke!

Markus Weber: Sehr gerne – und ich hoffe, wir konnten ein paar Vorurteile zum Thema Schrott aufräumen.
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