Klimaschutz und Emanzipation: Ist die Welt noch zu retten?

Dystopischer Doppelroman von Christine Heimannsberg sorgt im neuen Literaturgenre "CliFi" für ein radikales Zukunftsszenario

(lifePR) ( München, )
Mit CO2 verbindet man den Klimawandel, schmelzende Gletscher und Überflutungen. Mittlerweile ist der Klimawandel auch in der Literatur angekommen. „Climate Fiction“ oder „Cli-fi“ lautet das Stichwort, das zuletzt verstärkt in den Feuilletons auftauchte. Die deutsche Autorin Christine Heimannsberg präsentiert mit ihrem aktuell zweiteiligen Debütroman „Gelobtes Land“ eine ungewöhnliche, spannende Dystopie, die ökologische wie humanistische Themen geschickt im neuen Genre zusammenführt.

Heimannsberg verlegt ihre Geschichten in eine nicht näher definierte Zukunft in Europa, die Erderwärmung ist fortgeschritten. Es herrscht eine neue Weltordnung, der Staat ist zerfallen. Die Situation der detailliert durchdachten Protagonisten erzwingt eine Handlung, und das ist die Flucht.

Worum geht es in dem Doppelroman?
Sowohl der erste Band HOOP als auch der nachfolgende Band GLOOV der geplanten Trilogie erzählen von einer Zukunft, die vom Klimawandel gezeichnet ist. Im ersten Teil Hoop hat dieser zu einer rückwärtigen Entwicklung geführt und nur das Überleben der männlichen Nachkommen zählt. In diesem Szenario wird die junge Lore auf dem Weg geschickt ihren Bruder ins „Gelobte Land“ zu bringen und muss lernen um ihr eigenes Leben und das ihres Bruders zu kämpfen. Im Nachfolgeroman GLOOV widmet sich Heimannsberg dem Flüchtlingsthema und trifft damit erneut den Nerv der Zeit: Die Flüchtlinge als literarische Hauptfiguren sind im „Gelobten Land“ angekommen, sie lernen in der neuen Freiheit zu leben, mit ausreichend Essen und sauberer Kleidung, dem Verzicht auf tierische Produkte und klaren Regeln: Bedingungsloser Gewaltverzicht und Gleichberechtigung.

„Der Klimawandel ist das wohl drängendste Problem der Gegenwart. Ich möchte auf „unterhaltsame“ Art ein Bewusstsein dafür schaffen, dass jetzt die Zeit ist, die Notbremse zu ziehen.“ Christine Heimannsberg

Wie auch beim zweiteiligen Roman der dystopischen Literatur von Christine Heimannsberg beschreiben viele Bücher des relativ neuen Literatur-Genres „Climate Fiction“ eine Zukunft, in der eingetreten ist, wovor die Wissenschaft heute warnt: Der Klimakollaps ist Realität geworden, die Menschheit hat vor ihrer größten Verantwortung versagt. Wo immer es noch geht, versuchen die Protagonisten den Umständen ein würdiges Leben abzuringen. Während sich die Romanfiguren menschlich durch das Buch bewegen und mit ihrem Schicksal hadern, strotzt Heimannsbergs Weltentwurf vor Komplexität und radikalen Veränderungen. Die Autorin bedient sich neben dem Klimawandel weiterer aktueller Themen wie die Emanzipation der Frau und Flüchtlingspolitik.

Der dritte Teil der Trilogie, LEEV, erscheint am 1. März 2020.
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