Direkt nach der Reinigung sind Zähne und Zahnfleisch ein wenig sensibler als sonst. Der Zahnschmelz ist von schützenden Belägen befreit und kann in den ersten Stunden empfänglicher für äußere Einflüsse sein, vor allem für Säuren. Fruchtsäfte, Limonade, Wein oder Zitrusfrüchte sollten deshalb zunächst eine Pause bekommen, Wasser oder milde Tees sind die entspannteren Begleiter. Auch extreme Temperaturen können das Zahnfleisch reizen, lieber also weder kochend heiße Suppe noch eiskalte Getränke. Wer das frische Strahlen möglichst lange bewahren möchte, verzichtet in den ersten 24 Stunden außerdem auf Zigaretten, Kaffee und schwarzen Tee, denn Nikotin und Farbstoffe lagern sich gern wieder an und begünstigen neue Beläge.
Danach zählt vor allem eine Routine, die wirklich zum Alltag passt. Zweimal täglich gründlich zu putzen ist die Basis, und die Wahl der Zahnbürste macht dabei einen Unterschied. Moderne Ultraschalltechnologie wie bei der emmi-DENT Ultraschallzahnbürste reinigt ohne Schrubben und Druck und kommt auch entlang des Zahnfleischrands und in schwer zugängliche Bereiche. Besonders wichtig sind die Zahnzwischenräume, denn dort siedeln sich Bakterien und Speisereste nach einer Reinigung schnell wieder an. Zahnseide oder eine Munddusche wie die emmi-DENT Munddusche ergänzen die Pflege, weil der sanfte Wasserstrahl auch Stellen erreicht, an die die Bürste nicht gelangt. Eine fluoridhaltige Zahnpasta kann den Zahnschmelz zusätzlich unterstützen und dabei helfen, Karies vorzubeugen, und eine antibakterielle Mundspülung, ein- bis zweimal täglich angewendet, rundet die Routine ab, indem sie Keime reduzieren und für ein frisches Mundgefühl sorgen kann.
Auch auf dem Teller entscheidet sich viel. Kalziumreiche Lebensmittel wie Käse, Joghurt oder Mandeln stärken den Zahnschmelz, und grünes Gemüse wie Brokkoli oder Spinat liefert Vitamin C und K, die das Zahnfleisch unterstützen. Knackiges Rohkost wie Karotten, Sellerie oder Paprika regt zusätzlich den Speichelfluss an, und Speichel ist die natürliche Reinigungsanlage des Mundes: Er spült Essensreste und Bakterien weg und hilft, den Zahnschmelz zu stärken. Zuckerhaltige Süßigkeiten, Fruchtsäfte und Limonaden sind dagegen Futter für Kariesbakterien, und auch säurehaltige Lebensmittel wie Zitrusfrüchte belasten den Schmelz. Ganz verzichten muss darauf niemand, denn schon ein Schluck Wasser nach dem Genuss hilft, Säuren zu verdünnen und den Mund zu entlasten.
So gründlich die Pflege zu Hause auch ist, es bleiben Stellen, die sich allein nicht perfekt erreichen lassen. Deshalb behalten regelmäßige Zahnarztbesuche ihren festen Platz. Ein kleines Loch, das noch nicht schmerzt, erste Anzeichen von Zahnstein oder eine beginnende Zahnfleischentzündung lassen sich bei Kontrollen früh erkennen und meist unkompliziert behandeln, bevor daraus eine große Baustelle wird. Nebenbei gibt es oft Tipps für eine bessere Putztechnik und passende Produkte. Wer die nächste professionelle Zahnreinigung direkt einplant, am besten etwa alle sechs Monate, sorgt dafür, dass selbst hartnäckige Beläge regelmäßig verschwinden und das Lächeln nicht nur sauberer wirkt, sondern auch strahlender aussieht.