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EMICODE® | GEV - Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe Fischerstraße 2 40477 Düsseldorf, Deutschland http://www.emicode.com/
Ansprechpartner:in Herr Jürgen Schaal +49 7123 9473096

Mit vereinten Kräften zum nachhaltigen Gebäude

(lifePR) (Düsseldorf, )
Um am Bau mehr Nachhaltigkeit zu erreichen, müssen die Kräfte aller Akteure gebündelt werden. Das Emicode-Zeichen steht für geringste Emissionen bei vielen Arten von Bauprodukten und unterstützt damit ganzheitliche nationale und internationale Nachhaltigkeitsansätze.

Nachhaltigkeit ist auch im Bereich Bau ein Gebot der Stunde. Dabei muss aber nicht jeder Player das Rad neu erfinden. Die GEV – Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte – konzentriert ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen deshalb auf die Bewertung und Klassifizierung von Baustoffen hinsichtlich ihrer Emissionen, insbesondere flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs). Das in Deutschland führende Zertifizierungssystem der DGNB, der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, verfolgt hingegen einen ganzheitlichen Bewertungs- und Zertifizierungsansatz. Dieser berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Aspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg.

Durch die Spezialisierung der GEV ergänzen sich Emicode und DGNB auf dem Weg zu nachhaltigeren Gebäuden. Welche Synergien dabei entstehen, erläutern zwei neue Online-Broschüren auf jeweils 8 Seiten. Die Titel: „Der Emicode in Zertifizierungssystemen zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden“ und „Mit DGNB und Emicode gemeinsam zum nachhaltigen Gebäude“. Das DGNB-System verweist beispielsweise direkt auf den Emicode als Nachweis für die Erfüllung dieser Anforderungen im Kriterium ENV1.2. „Risiken für die lokale Umwelt“, formuliert mit dem Ziel, alle gefährdenden oder schädigenden Baustoffe zu vermeiden und durch wohngesunde Produkte zu ersetzen.Auch international ist das Emicode-Zeichen ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsbewertung. Im 1990 gegründeten BREEAM-System – mit weltweit mehr als 600.000 zertifizierten Projekten das erfolgreichste Gebäudezertifizierungssystem überhaupt – wird der Emicode als „approved alternative scheme“ anerkannt und kann uneingeschränkt als Nachweis für die Erfüllung der Kriterien im Bereich Raumluft verwendet werden. Im LEED-Zertifizierungssystem, das vom US Green Building Council entwickelt wurde und eine Expertise von 100.000 zertifizierten Projekten vorweisen kann, gelten Emicode-zertifizierte Bauprodukte als „low-emitting materials“, die geeignet sind, die LEED-Emissionsanforderungen zu erfüllen. Dies gilt allerdings nur für Projekte außerhalb der USA.

Der Emicode liefert wissenschaftlich gesicherte Emissionsnachweise

Die drei Systeme formulieren Anforderungen an die Bauteile und Baustoffe, aus denen Gebäude konstruiert werden. Für die Produktgruppe der Verlegewerkstoffe und Dichtstoffe konzentrieren sich alle drei auf den Beitrag dieser Baustoffe zur Qualität der Innenraumluft. Zum einen geht es um den Nachweis der Emission flüchtiger organischer Verbindungen (volatile organic compounds, VOCs) aus den einzelnen Baustoffen. Zum anderen steht die Bewertung der Innenraumluft nach Fertigstellung des Gebäudes im Fokus. Durch den Einsatz genormter Prüfverfahren liefert der Emicode den objektiven, transparenten und nachvollziehbaren Nachweis, dass ein Produkt geringe Schadstoffemissionen aufweist. Die Prüfungen werden in Messkammern bei unabhängigen, akkreditierten Prüfinstituten durchgeführt. Weitere Nachhaltigkeitskriterien wie beispielsweise das Treibhausgaspotenzial werden in Bezug auf Verlegewerkstoffe in den Gebäudezertifizierungen nicht oder nur gering gewichtet, da die Materialien nur einen minimalen Anteil am Gesamtgebäude haben.

Nachhaltigkeit ist zwar in aller Munde, wird aber nicht immer präzise definiert. Im etablierten 3-Säulen-Modell umfasst der Begriff nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische und soziale Aspekte. Dadurch ist Nachhaltigkeit ein anspruchsvolles, komplexes Thema. Im Bereich Ökologie geht es darum, die natürlichen Ressourcen zu schonen, Schad- und Risikostoffe vor allem in Innenräumen zu vermeiden, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und die Biodiversität zu schützen. Ökonomisch geht es darum, Gebäude so zu gestalten, dass sie eine langfristige, energieeffiziente und flexible Nutzung ermöglichen. Das soziale Ziel im Rahmen der Nachhaltigkeit ist der Schutz der Gesundheit und das Wohlbefinden sowohl der Bauarbeiter und Handwerker als auch der späteren Nutzer, ganz gleich, ob es sich um Arbeits- oder Wohnräume handelt. Dazu gehören zum Beispiel eine gute Raumluft und ein effizienter Hitzeschutz.

Fazit:
Durch die Kooperation von Emicode mit ganzheitlichen Zertifizierungssystemen wie dem der DGNB leistet die GEV einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit am Bau. Denn der Emicode als anspruchsvolles, zuverlässiges und anerkanntes Zertifizierungssystem für Verlegewerkstoffe und Bauprodukte erleichtert die Arbeit von Architekten, Planern und Ausführenden bei der Produktauswahl und Nachweisführung für Gebäude mit LEED-, BREEAM- oder DGNB-Zertifizierung. Während die DGNB die strategische und ganzheitliche Bewertung von Nachhaltigkeit und Innenraumluftqualität übernimmt, stellt der Emicode das konkrete Instrument bereit, um die niedrigen Schadstoffemissionen von Bauprodukten messbar zu belegen.

Die beiden neuen Broschüren zu diesen Themen können unter den folgenden Links kostenfrei heruntergeladen werden:

https://www.emicode.com/wp-content/uploads/2026/05/Broschuere-DGNB-EMICODE-DE.pdf

https://www.emicode.com/wp-content/uploads/2026/05/Broschuere-EMICODE-und-Gebaeudezertifizierung-final.pdf

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