Der gefürchtete Räuber Papedönke und das entführte Mädchen - Sagen-Buch von Adelheid Schwichtenberg bei EDITION digital

Der Räuber Papedönke und das Mädchen
(lifePR) ( Pinnow, )
Äußerer Anlass für das Beschäftigen mit der Heimatgeschichte und für das im Februar bei EDITION digital erscheinende Buch „Der Räuber Papedönke und das Mädchen. Sagen rund um Brüsewitz“ war das 800jährige Bestehen des Ortes der Birken im Mai dieses Jahres – Grund genug, nachzuforschen, wie es den Menschen in und um Brüsewitz ergangen ist, was sie bewegte, was sie erlebten und wie sie Erlebtes weitererzählten. Da es nur wenige schriftliche Quellen aus der Entstehungszeit des Ortes gibt, denn die Slawen hatten keine Schriftsprache, sind Sagen aufschlussreiche und interessante Quellen, von denen es auch rund um Brüsewitz zweifellos mehr gab als heute noch bekannt sind. Viele gerieten im Verlaufe der Jahrhunderte in Vergessenheit, andere dagegen entstanden neu. Sagen wurden als mündliche Nachrichten im Dorfkrug, beim Kirchgang, wenn sich Menschen oder die Familien trafen, weitergegeben. Kamen Fremde ins Dorf, so wurden ihre Erzählungen begierig aufgenommen und weitererzählt, berichtet die Autorin. Die meisten Sagen handeln übrigens von der Begegnung der Menschen mit dem Unerklärbaren, das in Gestalt von Hexen, Werwölfen, Kobolden, Schlangen, Riesen oder dem Teufel daherkam und vielfach das eigene Leben bedrohte. Eine wissenschaftliche Erklärung sind sie nicht. Zu den insgesamt 37 Texten gehören „Das Silberglöckchen“ und „Die Raubburg bei Zarrentin“, „Ein Gottesurteil zu Wittenburg“ und „Der Spökenkieker“ sowie natürlich die Titelsage „Der Räuber Papedönke und das Mädchen“, worin von gefährlichen Drähten, von einer Maske und von einer Entführung die Rede ist. Papedönke soll als Räuber und Wegelagerer in Westmecklenburg bis ins Ratzeburger Land sein Unwesen getrieben haben. Als historische Person sei er jedoch unbekannt.

Adelheid Schwichtenberg wurde am 26. Mai 1942 in dem Dorf Kazimierek geboren. Gemeinsam mit ihren Eltern gelangte sie Ende 1948 aus Polen nach Deutschland und nach Mecklenburg, wo sie in Augustenhof bei Pinnow ein neues Zuhause fanden. Noch im selben Jahr wurde sie dort auch eingeschult und absolvierte nach der Mittelschule 1958 bis 1960 eine Lehre als Krankenpflegerin. Nach den folgenden zwei Jahren an der ABF Rostock legte sie in der Hansestadt das Abitur ab und studierte von 1963 bis 1967 an der Pädagogischen Hochschule Güstrow. Ihre berufliche Laufbahn als Lehrerin begann sie in Gadebusch, weitere Stationen waren, Perleberg, Schwerin, Parchim und von 1982 bis zur Wende wieder Schwerin. Schwichtenberg unterrichtete vornehmlich Biologie und Deutsch. Zwischen Wende und Rente war sie dann für die „Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung“ tätig. Ihr Interesse für die heimischen Sagen hatte bereits früh ihr Pinnower Lehrer Hans Stamer geweckt, der während der Schulwandertage Geschichten „rund um den Pinnower See“ erzählte. Einige davon brachte EDITION digital unter dem Titel „Die Burg im See“ als Buch und E-Book heraus. Später holte sie Dr. Jürgen Borchardt zum Kulturverein Sagenland Mecklenburg-Vorpommern e.V., in dem sie nach wie vor aktiv ist: „Sagen sind ein bedeutendes Kulturgut unserer Heimat. Wir sollten darauf achten, dass es nicht verloren geht“, so Schwichtenberg. Ihre Sagen-Sammlung, die unter edition-digital.de sowie im stationären und Online-Buchhandel sowohl als E-Book wie auch als gedruckte Ausgabe gekauft werden kann, ist die erste Veröffentlichung der in Schwerin lebenden Autorin. Adelheid Schwichtenberg ist verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder.

Adelheid Schwichtenberg: Der Räuber Papedönke und das Mädchen

ISBN: 978-3-96521-298-5 (Buch), 978-3-96521-299-2 (E-Book)

92 Seiten, 7,99 € (E-Book), 10,00 € (Buch)

https://edition-digital.de/Schwichtenberg/Papedoenke/

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