Aldemars Traum oder die Schicksalsfäden - Historischer Roman von Dagmar Bulmann bei EDITION digital

Die Germanen aus Piowar (lifePR) ( Pinnow, )
Die spannende Handlung des historischen Romans „Die Germanen von Piowar“ von Dagmar Bulmann setzt im Jahre 18 nach Christus in dem Dorf Piowar im freien Germanien ein. Am Anfang der Geschichte besteht Aldemar, der Sohn des Sippenätesten Notker, die Kriegerweihe nicht und kann somit nicht in den Männerbund aufgenommen werden. Er ahnt lange nicht, dass dahinter eine Absicht steckte. Durch dieses Versagen hat er seine Ehre verloren und lädt damit nicht nur den Zorn seines Vaters, sondern die Verachtung des gesamten Dorfes auf sich. Die Ehrlosigkeit ist bei den Gemanen, insbesondere beim Stamm der Langobarden, eines der schlimmsten Vergehen. Schließlich bleibt ihm nur noch die Flucht. Gemeinsam mit zwei anderen Jungmännern, Roland und Gotmar, macht er sich auf den gefährlichen Weg. Aldemars Traum heißt Rom. Vom Händler Rufus, der jedes Frühjahr das Dorf aufsuchte, hatte er erfahren, dass man dort mit Bernstein ein Vermögen machen konnte. Aber würde es ihm überhaupt gelingen, bis dorthin zu kommen? Welche Abenteuer erwarteten den jungen Germanen? Welche Fäden würden die Nornen, die Schicksalsgöttinnen, für ihn und seine Gefährten spinnen?

Äußerer Anlass und faktischer Hintergrund der fiktiven Geschichte von Aldemar, seinen Freunden und Feinden sind Ausgrabungen, die 2005 in Pinnow bei Schwerin im Bereich des Kiestagebaus stattfanden. Wie es im Nachwort der Autorin zu ihrem Buch heißt, seien dabei eine Gehöftanlage sowie mehrere Brunnen aus der römischen Kaiserzeit freigelegt worden. „Der Forschungsbericht über die Ausgrabung hat mich fasziniert und zu dieser Geschichte angeregt. Die Fundstücke, wie z.B. Lehmziegel, Reste eines Backofens, ein Bienenstock, Spinnwirtel, Bronze- und Eisenobjekte, zahlreiche Gefäßreste und Keramikstücke geben Einblicke in das Leben unserer Vorfahren. Damit der Titel authentischer klingt, wurde für Pinnow die Bezeichnung Piowar gewählt.“ Wie Dagmar Bulmann hinzufügt, könne man heute anhand von zahllosen Ausgrabungen und durch die Aufzeichnungen der römischen Geschichtsschreiber das Leben der Menschen aus dem ersten Jahrhundert nach Christus gut nachvollziehen. „Allerdings gibt es nach wie vor viele Dinge, die wir nicht genau wissen. Diese Stellen habe ich mit meiner Fantasie ausgefüllt.“

Die Neuerscheinung „Die Germanen von Piowar“, die ab sofort sowohl als Buch wie auch als E-Book unter edition-digital.de sowie im stationären und Online-Buchhandel zu erwerben ist, enthält auch ein umfangreiches Sachwortregister – von Aestenmeer für Ostsee über Frame für Stoßlanze und Frigg oder auch Frea für die Göttin und Schutzherrin der Ehe und Mutterschaft sowie Gemahlin von Wodan bis zu Wodan selbst, dem auch Odin genannten obersten Gott in der germanischen Mythologie aus dem kriegerischen und herrschenden Geschlecht der Asen.

Dagmar Bulmann wurde am 28. Mai 1955 geboren. Sie arbeitete als Krankenschwester und Hebamme, war lange Jahre als Dipl.-Medizinpädagogin und später als Beamtin in Schwerin tätig. Bereits seit frühester Kindheit interessierte sie sich für das Schreiben und für Geschichte. Mit ihrem 2007 veröffentlichten historischen Roman „Agnodike und das Museion von Alexandria“ verwirklichte sie ihren Jugendtraum. Sie hat mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht, unter anderem durch die Teilnahme an einem bundesweiten Literaturwettbewerb. Mit ihrem Mann lebt Dagmar Bulmann in Pinnow.

Dagmar Bulmann: Die Germanen aus Piowar

ISBN: 978-3-95655-987-7 (Buch), 978-3-95655-988-4 (E-Book)

432 Seiten, 16,80 Euro.

https://edition-digital.de/Bulmann/Germanen/

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