VW Abgasskandal – Neuer Manipulationsverdacht bei der Volkswagen AG? Erste Klagen bereits eingereicht

Neuer Manipulationsverdacht bei der Volkswagen AG?

(lifePR) ( Lahr, )
Laut Medienberichten soll die Volkswagen AG auch bei dem neueren Motor EA 288 manipuliert haben. Bereits im Jahre 2015 hat die Volkswagen AG zugestanden, dass es bezüglich dieses Motors in den USA Manipulationen gegeben habe.  Im April 2019 wurde dann bekannt, dass das Fahrzeug Modell VW T6  zwangsweise vom Kraftfahrt-Bundesamt zurückgerufen wird, damit eine neue Software aufgespielt werden kann.  In diesem Fahrzeugtyp ist ebenfalls der Motor der Bezeichnung EA 288 verbaut. Nach Aussage von VW soll es sich bei diesem Fahrzeug lediglich um Konformitätsabweichungen gehen und nicht um eine unzulässige Abschalteinrichtung.

Nach einem Bericht des SWR  soll VW auch weitere Fahrzeuge mit diesem Motor manipuliert haben. Es soll eine sogenannte Zykluserkennung verbaut worden sein, die erkennt, ob sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand befindet oder nicht. Dem SWR befohlen diesbezüglich interne Unterlagen vorliegen. Laut dem Bericht soll der Motor EA 288 in hunderttausenden Autos verbaut worden sein. Darunter befinden sich Modelle wie Golf, Tiguan oder Passat. Auch Autos der Marken wie Audi, Skoda und Seat sollen mit dem Motor ausgestattet sein.

Die Kanzlei  Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH  hat bereits erste  Klagen bezüglich des Motors EA 288  eingereicht. Beispielsweise hat das Landgericht Offenburg in einem Verfahren, in dem es um einen Audi A3 mit dem Motor EA 288 geht,  ein Sachverständigengutachten angeordnet. Der Sachverständige soll feststellen, ob das Fahrzeug mit einer illegalen Abschalteinrichtungen versehen ist. Der Volkswagen AG droht jetzt eine weitere Klageflut. Geschädigten wird empfohlen, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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