Samstag, 16. Dezember 2017


Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft stellt "MS Tagebuch"-App jetzt auch für Android-Smartphones kostenlos zur Verfügung

Hannover, (lifePR) - Knapp acht Wochen nachdem die App „MS Tagebuch“ für iPhone- und iPad-Nutzer verfügbar wurde, können jetzt noch mehr Smartphone-Besitzer die Möglichkeit zur mobilen Überwachung und Dokumentation ihres individuellen Krankheitsverlaufes nutzen: DMSG-Bundesverband und AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, haben die Android-Version in Google Play zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Die Inhalte der App wurden nicht verändert, sondern lediglich auf das Android-Betriebssystem angepasst. So unterstützt die von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) entwickelte App „MS Tagebuch“ MS-Erkrankte dabei, ihre Erkrankung besser zu verstehen, besser zu bewältigen und vor allem, besser zu managen. Dabei ist die DMSG-App so übersichtlich gestaltet, dass der Nutzer mühelos und ohne besondere technische Kenntnisse ein auf sein persönliches Krankheitsprofil zugeschnittenes Tagebuch gestalten kann. Die Menüführung ist gut strukturiert, eine angenehme Farbgebung, eine kontrastreiche Darstellung und selbsterklärende Begriffe führen durch die einzelnen Funktionen. Abgerundet wird die App durch Tipps zur richtigen Dokumentation.

Der Nutzer beobachtet und dokumentiert die Symptome, die ihn am meisten beeinträchtigen, er protokolliert wann, wie und in welcher Stärke die Symptome auftreten. Er kontrolliert seine Medikamenteneinnahme und nutzt die Erinnerungsfunktion, um keine Einnahme zu vergessen. Er kann die Tagebuch-Einträge als Grundlage zur Besprechung mit dem Arzt nutzen. Seine protokollierten Werte werden sämtlich auch grafisch dargestellt. Mit der DMSG-App sind MS-Erkrankte von Zeit und Ort unabhängig, denn egal zu welcher Tageszeit und egal wo sie sich gerade befinden, sie haben ihr „MS Tagebuch“ stets griffbereit.

Seit der Bereitstellung der DMSG-App „MS Tagebuch“ im App Store am 11. Mai 2012 haben weltweit 1.117 Interessenten den Download auf ihr iPhone getätigt. Die Reaktionen, die den DMSG-Bundesverband telefonisch, per Email und als Kommentar im App Store und bei Facebook erreichten, sind ausnahmslos positiv und loben die aktuelle und zeitgemäße Hilfe, die das Krankheitsmanagement der Multiplen Sklerose erleichtert: „Klasse Idee“, „Danke“, „Hilfreich und sinnvoll“, „Ganz tolle App“…

Über die Homepage des DMSG-Bundesverbandes www.dmsg.de können ab sofort beide App-Versionen kostenlos heruntergeladen werden.

DMSG, Bundesverband e.V.
Hannover, 5. Juli 2012


Hintergrund

Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge.
Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 910 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.057 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 250 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG 46.000 Mitglieder.
Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Christian Wulff, Bundes-präsident a.D.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralner-vensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt.
In Deutschland leiden rund 130.000 Menschen an MS. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt.
MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar genetische Veranlagung eine Rolle. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss.
Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden.
Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt.
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