Donnerstag, 14. Dezember 2017


Am 28. Mai 2014 ist Welt MS Tag: DMSG fordert gleiche Chancen trotz MS

Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Hannover, (lifePR) - Informieren, Barrieren abbauen, Unterstützung aktivieren und die Anliegen von Menschen mit Multipler Sklerose ins Zentrum des öffentlichen Interesses rücken: Am 28. Mai 2014 ruft der Welt MS Tag zum sechsten Mal rund um den Globus zur Solidarität mit den weltweit etwa 2,5 Millionen MS-Erkrankten auf. In Deutschland hat der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft diesen besonderen Tag, für den dankenswerterweise Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig die Schirmherrschaft übernommen hat, unter das Motto "Gleiche Chancen trotz MS. Wir arbeiten dran. Helfen Sie mit." gestellt.

Die mehr als 130.000 MS-Erkrankten in Deutschland, nach neuesten Zahlen des Bundesversicherungsamtes sind es möglicherweise deutlich mehr, müssen die gleichen Chancen in Schule, Ausbildung, Beruf, im gesellschaftlichen und familiären Leben haben wie gesunde Menschen! Um dieses Ziel zu realisieren, müssen die Schwierigkeiten und Hindernisse benannt werden, ist Aufklärung nötig, um Vorurteile auszuräumen. Der Bundesverband der DMSG, die 16 Landesverbände und ihre rund 900 Kontaktgruppen setzen sich für die Umsetzung der Chancengleichheit ein, zeigen Unterstützungsmöglichkeiten auf, damit MS-Erkrankte ihre Chancen ergreifen können - Plakate, Flyer und Postkarten transportieren diese Botschaft, zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen im ganzen Land machen auf reale Barrieren und Hürden in den Köpfen, die das Alltagsleben MS-Erkrankter erschweren, aufmerksam. Informationen dazu finden sich auf www.dmsg.de

Bereits im Vorfeld des Welt MS Tages hat der DMSG-Bundesverband MS-Erkrankte und ihre Angehörigen aufgerufen, ihre Meinung zum Thema "Mein Leben mit Multipler Sklerose wäre einfacher, wenn..." zu äußern: Täglich gehen auf der Wunschplattform auf www.dmsg.de neue Beiträge ein, die aufzeigen, wo der "Schuh drückt" und Handlungsbedarf besteht.

Die neue DMSG-Broschüre "Gleiche Chancen trotz MS", die am Welt MS Tag der Öffentlichkeit vorgestellt wird, beschäftigt sich mit den Konsequenzen, die MS in den Bereichen Schule, Ausbildung, Beruf haben kann, beschreibt die Problemfelder und bietet Lösungsmöglichkeiten an.

Die Aktivitäten zum Welt MS Tag 2014 werden darüber hinaus von einem Video-Podcast "Jobcoaching bei MS", der die professionelle und kompetente Beratung in den DMSG-Landesverbänden zu Fragen rund um die Berufstätigkeit bei MS thematisiert, auf der DMSG-Homepage begleitet. Auf Klassik Radio läuft ein Spot zur Arbeit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, CityCards mit dem diesjährigen Welt MS Tags-Motiv liegen in vielen Lokalitäten in den Landeshauptstädten aus, Apotheken im ganzen Bundesgebiet weisen mit den Plakaten, Flyern und Postkarten der DMSG, deren Layout- und Druckkosten von der DAK im Rahmen der Projektförderung finanziert wurden, auf den 28. Mai 2014 hin.
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Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.

Der DMSG-Bundesverband e.V., 1952/1953 als Zusammenschluss medizinischer Fachleute gegründet, vertritt die Belange Multiple Sklerose Erkrankter und organisiert deren sozialmedizinische Nachsorge.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft mit Bundesverband, 16 Landesverbänden und derzeit 900 örtlichen Kontaktgruppen ist eine starke Gemeinschaft von MS-Erkrankten, ihren Angehörigen, 4.230 engagierten ehrenamtlichen Helfern und 245 hauptberuflichen Mitarbeitern. Insgesamt hat die DMSG 45.000 Mitglieder.

Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen und Angeboten ist sie heute Selbsthilfe- und Fachverband zugleich, aber auch die Interessenvertretung MS-Erkrankter in Deutschland. Schirmherr des DMSG-Bundesverbandes ist Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), die zu Störungen der Bewegungen, der Sinnesempfindungen und auch zur Beeinträchtigung von Sinnesorganen führt.

In Deutschland leiden rund 130.000 Menschen an MS. Nach neuesten Zahlen des Bundesversicherungsamtes sind es möglicherweise deutlich mehr MS-Erkrankte. Trotz intensiver Forschungen ist die Ursache der Krankheit nicht genau bekannt.

MS ist keine Erbkrankheit, allerdings spielt offenbar genetische Veranlagung eine Rolle. Zudem wird angenommen, dass Infekte in Kindheit und früher Jugend für die spätere Krankheitsentwicklung bedeutsam sind. Welche anderen Faktoren zum Auftreten der MS beitragen, ist ungewiss.

Die Krankheit kann jedoch heute im Frühstadium günstig beeinflusst werden.

Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt.

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