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DG
Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie e.V.

Mehr Scheidungen und Trennungen durch Stress

„Wenn die Liebe hinfällt“: Jahrestagung für Sexualmedizin und -therapie

(lifePR) (Hannover, )
Stress hat nicht nur Auswirkungen auf das eigene Leben und die eigene Gesundheit. Stress stellt auch zunehmend eine Gefahr für Partnerschaften dar. „Dabei ist es nicht von Bedeutung, welcher Art der Stress ist“, weiß die Psychotherapeutin und Ärztin Dr. Martina Weiß aus ihrer Arbeit im Beratungs- und Therapiezentrum Hannover. Ob nach drei Wochen, in denen der Traumurlaub zum Albtraum wurde, weil man plötzlich Seiten am Partner entdeckt, die im Alltag nicht sichtbar sind, oder nach einem Weihnachtsfest, das doch als harmonischer Höhepunkt des Jahres geplant war oder wenn der Druck im Beruf langanhaltend steigt und dadurch die Belastungsgrenze sinkt: In vielen Situationen können Partnerschaftsprobleme auftauchen, die keiner der beiden Partner je für möglich gehalten hätte. „Stress im Individualleben kann zu Stress in der Beziehung führen, und auch der zeigt sich auf sehr unterschiedliche Weise.“ Nicht selten kommt es auch zu sexuellen Problemen. Etwa wenn nur einer der beiden Lust hat und sich der andere Partner mit seinen Bedürfnissen nicht ernstgenommen oder sogar vernachlässigt oder abgewiesen fühlt. Auch sexuelle Probleme können zu Trennungen und Scheidungen führen. Für das Jahr 2005 standen immerhin 388 451 Eheschließungen 201 693 Scheidungen gegenüber.

Damit es soweit nicht kommt, sollten sich Paare professionelle Hilfe holen, sobald sie bemerken, dass sich in ihrer Beziehung etwas in eine ungewollte Richtung verändert. So können sie lernen, den Stress gemeinsam zu bewältigen und dann sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen. „Wer merkt, dass der Stress des anderen oder auch der eigene Stress das Miteinander bedroht, sollte sich und dem Gegenüber Zeit zum Reden geben“, erklärt Weiß. Weiß, die Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie (DGSMT) ist, hat gute Erfahrung gemacht mit drei Grundregeln, die den Umgang mit der anstrengenden und nicht gewünschten Situation für beide Seiten erleichtern:

„Sich zuhören, ohne den anderen zu unterbrechen oder gleich einen Ratschlag bereitzuhalten.“

„Ernst nehmen, was den anderen bedrückt, auch wenn die eigene Einschätzung der Lage eine ganz andere ist.“

„Nicht erwarten, dass mein Partner meine Probleme löst, sondern die außerhalb der Partnerschaft befindliche Problem eigenverantwortlich lösen.“

Stress in der Partnerschaft ist auch eines der Themen der 3. gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie (DGSMT) und der Österreichischen Gesellschaft für Sexualmedizin (ASSM), die vom 2. bis 4. November 2007 in Hannover stattfindet. Unter dem Motto „Wenn die Liebe hinfällt“ werden neue Erkenntnisse aus der Forschung sowie neue Wege der Therapie vorgestellt und diskutiert.

Auf dem Programm der in den Räumen der Medizinischen Hochschule Hannover (Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover) stattfindenden Tagung stehen u. a. der Zusammenhang zwischen Sexualität und Paarbeziehung, Pharmakotherapie bei sexueller Dysfunktion und Fragen zu Ansätzen in der Sexualtherapie.

Das aktuelle Programm ist unter www.dgsmt.de abrufbar.
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