Wenn die weiße Pracht zur Last wird

Schneefangsysteme und Dachlasten bei Starkschneefall

Ob in der regionalen Bauordnung vorgeschrieben oder nicht: Schneefangsysteme können sich schon nach einem Schneetag – besonders bei Dächern mit Solarmodulen - als sinnvolle Investition erweisen
(lifePR) ( Hamburg, )
Was Kinder und Wintersportler erfreut, kann für Autofahrer und Hausbesitzer teuer werden: der erste Schnee. Denn nicht nur das Auto kommt ins Schleudern, sondern auch so manche Immobilienbesitzer, wenn sie die Wintervorbereitungen versäumt haben.

Je nach Bauordnung können an Steildächern Schneefangeinrichtungen vorgeschrieben sein. Dies ist dann meist über Verkehrsbereichen wie z. B. dem Hauseingang der Fall. Aber auch ohne entsprechende Vorschriften sind solche Systeme durchaus sinnvoll. Denn allein das Hinweisschild "Vorsicht Dachlawinen" entbindet den Hausbesitzer oder die Hausverwaltung nicht zwingend von einer Mithaftung im Schadensfall. Daher sollten auch bereits vorhandene Schneefangsysteme vor dem Winter von einem Dachdecker-Fachbetrieb überprüft werden. Dies kann z. B. im Rahmen eines ohnehin empfehlenswerten Dach-Checks geschehen. Schnell zeigt sich dabei, ob die Befestigungselemente und die Rückhaltevorrichtungen noch den möglichen Schneelasten standhalten werden. Basis für die Beurteilung ist die Lage der Immobilie innerhalb der unterschiedlichen Schneelastregionen in Deutschland und die Dachneigung.

Wird ein neues Schneefangsystem montiert, sollte auch dies dem Dachdeckerbetrieb überlassen werden. Er kennt die Schneelastregion entsprechend dem Fachregelwerk und kann danach die Dimension des Systems exakt berechnen. Außerdem weiß er als Experte genau, an welchen Stellen der Dachunterkonstruktion eine sichere Befestigung möglich ist. Sind auf dem Dach Solarmodule montiert, muss der Schneefang entsprechend ausgelegt sein, da die glatte Oberfläche der Module ein schnelles Abrutschen der Schneemassen begünstigt und damit größere Lasten auftreten. Bei der Auswahl des Schneefangsystems berät der Dachdecker die Hausbesitzer gerne ausführlich, denn die Auswahl reicht von den klassischen Gitterlösungen über den Schneefang mit Rundhölzern bis zu Designer-Systemen in Edelstahl oder eine Kombination mit Schneestoppern auf der Dachfläche.

Starker Schneefall kann Flachdächer und Dächer mit sehr geringer Dachneigung bis an die statische Belastungsgrenze bringen. Die ist bei Nassschnee oder bei anhaltendem Schneefall mit kurzen Tauperioden dazwischen schnell erreicht. Sofern die Räumung des Daches dann aus Sicherheitsgründen unumgänglich wird, sollte auch dies ausschließlich dem Dachdecker-Fachbetrieb überlassen werden. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, weil Hausmeister, unqualifizierte Helfer oder auch freiwillige Feuerwehren die Schneeräumung ganz oben übernehmen. Häufigste Unfallursachen sind das Durchbrechen durch schneebedeckte Lichtkuppeln oder Stürze ohne oder mit ungeeigneten Sicherungsmaßnahmen. Außerdem drohen bei solchen Räumaktionen durch mangelnd qualifizierte Kräfte Beschädigungen an der Dachabdichtung oder einzelnen Komponenten des Daches.

Der nächste Winter kommt bestimmt. Wie viel Schnee er in welcher Region bringen wird, kann niemand langfristig vorhersagen. Aber die Vorbereitung des Daches auf den Winter ist planbar. Die Dachdecker-Innung Hamburg gibt gerne Auskunft, welcher Dachdecker-Fachbetrieb in der Nähe diese Vorbereitung übernehmen kann. Außerdem gibt es die Anschriften der Innungs-Fachbetriebe auch im Internet unter www.dachdecker-innung-hamburg.de
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