Concorde lehnt Teilnahme am CSD 2020 ab

Concorde Reisemobile GmbH informiert

Michael Schmitt (Kaufmännischer Leiter), Joachim Baumgartner (Geschäftsführer), Markus Freitag (LeiterVertrieb und Marketing) stehen für die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern (lifePR) ( Schlüsselfeld-Aschbach, )
  • Verantwortliche Organisation des Messestands kaum möglich
  • Umfassende Hygienestandards nicht optimal kontrollierbar
  • Trotz Respekt vor Ökonomie-Zwängen: Gesundheit vor Profit
Die Concorde Reisemobile GmbH wird auf keinen Fall am Caravan Salon Düsseldorf 2020 teilnehmen. Zu dieser Aussage fühlte sich das Unternehmen genötigt, nachdem aus Düsseldorf die Messe-Meldung kam, dass der Caravan Salon 2020 stattfindet und lediglich (Zitat:„…In enger Absprache mit dem Caravaning Industrie Verband, großen Ausstellern sowie vielen weiteren Partnern konnten wir uns auf den neuen Termin verständigen…“) um eine Woche verschoben wird. Die Concorde-Geschäftsführung und der Beirat, wurden letztendlich von dieser Entscheidung überrascht.

Die Messe-Verantwortlichen bei Concorde waren sich sehr schnell einig, dass eine Messebeteiligung beim Caravan Salon als besucherstärkster Branchentreff mit zusätzlichen sehr aufwändigen und kostspieligen Zusatzmaßnahmen verbunden ist.

Schon die Einhaltung der strengen Corona-Hygienemaßnahmen zeigten die Grenzen des Möglichen auf. Zur Vermeidung von Grüppchenbildung oder dem Aufeinandertreffen von flanierenden Menschen, die den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern unterschreiten würden, bedingt eine strikte Wegeführung auf dem Messestand. Nach der „Inspektion“ eines Reisemobils durch einen oder eventuell zwei Besucher müssten jeweils sofort Desinfektionsmaßnahmen an allen berührten Stellen (Klappen, Schubladen, Türen, Polster etc…) durchgeführt werden.

Das Abstandhalten im Mobil und die Kommunikation durch Gesichtsschutzmasken gestaltet sich für Besucher wie auch Beratungspersonal im Tageseinsatz als äußerst schwierig.

Auch die Bereiche Catering und Beratung respektive Kommunikation & Relaxen könnten nur sehr eingeschränkt und mit sehr hohen Auflagen (besonders Catering) betrieben werden.

Vor diesem Hintergrund ist eine gewohnt angenehme, informative und kommunikative Standatmosphäre nicht möglich.

Außerdem kann Concorde die Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern/innen wie auch gegenüber dem sehr geschätzten Kundenkreis nach menschlichem Ermessen gar nicht übernehmen und deren Sicherheit auch nicht garantieren.

Gerade die Tatsache, dass das Caravaning-Klientel in Zeiten der Pandemie mehrheitlich zur Hoch-Risiko-Gruppe gilt, erfordert eine erhöhte Verantwortungsbereitschaft. Es ist kaum auszudenken, wenn in Düsseldorf durch die Zusammenkunft so vieler Risiko-behafteter Menschen eine zweite Pandemie-Welle losgetreten werden würde.

Unter Berücksichtigung aller vorgenannter Punkte und auch der Abwägung von wirtschaftlichen Interessen und Zwängen steht bei Concorde das Wohl der Menschen vor jeglichem Profitdenken.

Und auch wenn sich die gesamte Industrie momentan in einer temporär wirtschaftlich schwierigen Situation befindet, so ist die Geschäftsleitung durchaus positiv gestimmt, dass die Caravaning-Branche und Concorde gestärkt aus der Krise hervorgehen werden.

Denn besonders Concorde-Reisemobile sind aufgrund des autarken Fahrzeugkonzepts mit hohem Wohnkomfort und vorbildlich hygienischen Sanitäreinrichtungen das ideale Freizeitfahrzeug für „distanzierte“ und verantwortungsvoll sichere Urlaubsreisen.
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