Donnerstag, 23. November 2017


Gratisgewinne aus Gewinnmitteilungen einklagbar

CLLB unterstützt getäuschte Verbraucher bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche weltweit

Berlin, (lifePR) - Gewinnbenachrichtigungen versprechen Internetnutzern Gratisgewinne. Die Nutzer erhalten allerdings nichts. Der Bundestag hat daher die Norm des § 661a BGB in das Gesetz eingefügt. Nunmehr können die Ansprüche aus den Gewinnmitteilungen rechtlich verfolgt werden.
Im Internet stoßen viele Webbesucher auf rot umkreiste- oder blinkende Pop-up-Fenster. Diese versprechen einen wertvollen Gewinn: sofort und ohne Gegenleistung.

Dem Besucher wird suggeriert, er hätte bei einem Gewinnspiel gewonnen. Er müsse auch für die Zusendung seines Preises nicht viel tun. Lediglich seine Adressdaten müsste er zur Verfügung stellen und sich mit verschiedenen Zustimmungserklärungen für die Weiterverwendung seiner Daten einverstanden erklären. Die Daten werden erfasst. Anschließend schickt der zwielichtige Absender der Gewinnmitteilung den versprochenen Gewinn jedoch nicht. Allerdings muss der Nutzer nun mit fast hundertprozentiger Sicherheit annehmen, dass die Datenbanken von Werbetreibenden um seine Daten, einschließlich Emailadresse, reicher geworden sind. Die Werbetreibenden missbrauchen die Daten für weitere Emails, Anschreiben oder gar Anrufe.

Der Deutsche Bundestag hat gehandelt, um die dreiste Masche zu unterbinden.
Das deutsche Parlament hat die Norm des § 661a BGB geschaffen. Die Vorschrift sieht für den Adressaten einer Gewinnbenachrichtigung einen Anspruch auf den Erhalt des zugesprochenen Gewinnes vor.

Adressaten von Gewinnmitteilungen haben daher die Möglichkeit, Gewinne vom Absender der Gewinnbenachrichtigung erfolgreich einzufordern.

Dafür empfiehlt es sich, die Gewinnbenachrichtigung und das Impressum der Website des Urhebers der Benachrichtigung mittels Screenshot zu sichern.
Den Betroffenen rät CLLB Rechtsanwälte, anwaltlichen Rat bei der Durchsetzung ihres Anspruches einzuholen; denn oft bestehen auch datenschutzrechtliche Ansprüche. Weiterhin kann die Bundesnetzagentur eingeschaltet werden für den Fall, dass unerwünschte Werbeanrufe folgen.

Die Kanzlei CLLB fordert gegenwärtig für ihre Mandanten in verschiedenen Fällen versprochene Gewinne ein. Sollte ein Adressat einer Gewinnmitteilung über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, so übernimmt diese in vielen Fällen die Kosten eines etwaigen Vorgehens.

Pressekontakt: Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaftsgesellschaft mbB, Liebigstr. 21, 80538 Berlin, Fon: 030/288 789 60, Fax: 030/288 789 620; Mail: kanzlei@cllb.de Web: www.cllb.de
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CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

CLLB Rechtsanwälte steht für herausragende Expertise auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts. Die Ausarbeitung und erfolgreiche Umsetzung einer zielführenden Prozessstrategie ist nicht nur in Großverfahren mit mehreren hundert geschädigten Investoren ein entscheidender Faktor. Auch komplexe Einzelverfahren gerade mit internationalem Bezug können nur durch den Einsatz spezifischer Erfahrung und detaillierter Sach- und Rechtskenntnis optimal geführt werden. Unsere Anwälte sind deshalb mit der Funktionsweise von Finanzprodukten der geregelten und ungeregelten Märkte bestens vertraut, als Kapitalmarktrechtspezialisten ausgewiesen und verfügen über langjährige, d.h. zum Teil mehr als zehnjährige, einschlägige Jusitizerfahrung vor Gerichten in der gesamten Bundesrepublik. Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet und konnte sich durch zahlreiche Erfolge in aufsehenerregenden Verfahren bereits nach kurzer Zeit etablieren. Beinahe zwangsläufig war deshalb die Erweiterung der Repräsentanz mit Eröffnung eines weiteren Standortes in der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2007. Neben den vier Gründungspartnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun, deren Anfangsbuchstaben für die Marke "CLLB" stehen, sind mit Alexander Kainz (2008) und Thomas Sittner (2017) zwei weitere Partner für den Mandantenerfolg verantwortlich. Mittlerweile vertreten zwölf Rechtsanwälte von CLLB die rechtlichen Interessen ihrer Mandanten. Sie sind dabei vorwiegend auf Klägerseite tätig und machen für sie Schadensersatzforderungen geltend. Das heißt kurz zusammengefaßt: Wir können Klagen.

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