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Der Münchner Arbeitsmarkt hält der Finanzkrise im November stand

Arbeitslosenquote im Agenturbezirk München bleibt konstant bei 4,1 Prozent / Jugendarbeitslosigkeit deutlich gesunken / Weiterhin hohe Arbeitskräftenachfrage

(lifePR) (Nürnberg, )
Trotz der jüngsten Wirtschafts- und Finanzentwicklung konnte sich die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk München im November erneut um 164 Personen auf 48.672 reduzieren und bleibt wie im Monat zuvor konstant bei einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent. "Insgesamt zeigt sich der Münchner Arbeitsmarkt robuster, als es die Meldungen zur internationalen Finanzkrise und zu den Daten der konjunkturellen Entwicklung vermuten lassen", so Hans Werner Walzel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München. "Der Arbeitsmarkt reagiert jedoch auf die aktuellen Konjunkturveränderungen verzögert, so dass damit gerechnet werden muss, dass sich die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen am Arbeitsmarkt in wenigen Monaten niederschlagen werden."

Entwicklung bei den Personengruppen

Im Zuge der Herbstbelebung kann wie im Monat zuvor besonders bei den Jüngeren unter 20 und 25 Jahren ein Rückgang verzeichnet werden. Hier gibt es ein deutliches Minus im Vergleich zum Vorjahresmonat von etwas mehr als 30 Prozent (-357 Personen) bzw. knapp 30 Prozent (-1.365 Personen). "Wie erwartet ist die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen, bedingt durch den späten Beginn der Schul- und Berufsausbildungen in Bayern, erneut deutlich zurückgegangen. Besonders erfreulich ist die kräftige Veränderung zum Vorjahr", so Hans Werner Walzel zu diesen Entwicklungen.

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die bereits ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind, konnte sich in diesem Monat weiter reduzieren. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl um 20 Prozent auf 15.476 Personen.

Entgegen der Gesamtentwicklung gab es bei den Personengruppen der 50- und 55-Jährigen einen leichten Anstieg um 125 auf 14.651 bzw. um 100 auf 8.617. "Meine Mitarbeiter legen derzeit besonderes Augenmerk auf die Vermittlung der Personengruppe der Älteren. Durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente - wie beispielsweise dem Eingliederungszuschuss (EGZ) - unterstützt die Agentur für Arbeit München Arbeitgeber, die bereit sind, ältere Personen einzustellen. Durch spezielle Schulungen oder Einarbeitungszeiten können mögliche Defizite dieses Personenkreises reduziert werden. Der Zeitraum und die Förderdauer des Eingliederungszuschusses richten sich dabei nach dem Grad der Minderleistung der jeweiligen Person", betont Walzel. Im August 2008 wurde für insgesamt 1.482 Personen EGZ gezahlt, 1.189 davon waren 50 Jahre und älter. Diese Relation setzte sich im Herbst 2008 fort.

Weiterhin hohe Fluktuation bei Zu- und Abgängen von Bewerbern

Die Dynamik des Arbeitsmarktes ist nach wie vor gekennzeichnet durch eine hohe Fluktuation bei den Zu- und Abgängen in bzw. aus der Arbeitslosigkeit. Im November meldeten sich 12.887 Personen neu oder erneut arbeitslos, dies sind 1.400 oder 12 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig nahmen 13.072 Personen eine Erwerbstätigkeit auf, das waren 352 oder 3 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Stellenmarkt

Im November war ein leichter saisonbedingter Rückgang der Stellenangebote zu verzeichnen. Insgesamt gab es im Bezirk der Agentur für Arbeit München 12.378 registrierte Stellenangebote, 190 Stellen weniger als im Oktober.

Einen unverändert starken Motor beim Beschäftigungszuwachs stellen nach wie vor die Zeitarbeitsfirmen dar. Mehr als ein Viertel aller Stellenangebote entfällt allein auf diese Branche. "Zu der befürchteten großen Entlassungswelle im Bereich der Leiharbeit ist es in München noch nicht gekommen", so Hans Werner Walzel. "Ich hoffe sehr, dass dieser spezielle Arbeitsmarkt noch genügend Flexibilität für die nächsten Monate aufweist."
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