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Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsmarkt im November 2010

(lifePR) (Leipzig, )
.
Arbeitslosigkeit gesunken

- weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit (zum Vormonat um - 553)
- deutlich weniger Arbeitslose als vor einem Jahr (- 3.510)
- Arbeitslosenquote jetzt bei 12,2 Prozent (Vormonat 12,4 Prozent, November 2009 13,1 Prozent)

Arbeitskräftenachfrage gestiegen

- Zugang von 1.940 freien Stellen (Vormonat 1.818)
- größere Nachfrage als im November 2009 (+ 139)

Im November 2010 waren 48.263 (November 2009 waren es noch 51.773) Arbeitslose im Agenturbezirk Leipzig, zu dem neben der Stadt Leipzig auch die Geschäftsstellen in Delitzsch, Eilenburg, Borna und Geithain gehören, gemeldet.

"Der erfreuliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen von Monat zu Monat hielt auch im zurückliegenden November weiter an. Um 553 ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Oktober gesunken. Dabei war der Rückgang im Stadtgebiet Leipzig mit Minus 882 maßgeblich. In den weiteren Geschäftsstellen des Agenturbezirkes stiegen die Zahlen, in Borna um 110, in Delitzsch um 118, in Eilenburg um 53 und in Geithain um 48. Das ist recht außergewöhnlich", beginnt die stellvertretende Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Leipzig Susan Heine die monatliche Pressekonferenz der Arbeitsagentur und der ARGE Leipzig zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Der Rückgang an arbeitslosen Menschen fand in beiden Rechtskreisen statt. Sowohl im Rechtskreis SGB III sank die Zahl der Arbeitslosen von Oktober auf den November und zwar von 10.335 auf 9.980, als auch im SGB II, hier von 38.481 auf 38.283.

Der Arbeitslosenzahl entsprach eine Arbeitslosenquote von 12,2 Prozent (im November 2009 lag die Quote bei 13,1 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat gab es einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte.

Die Entwicklungen in den einzelnen Altersstrukturen hatten im zurückliegenden Monat unterschiedliche Ausrichtungen. Bei den unter 25-Jährigen sanken die Zahlen weiter, bei den über 50-Jährigen stiegen sie. Die Arbeitslosenzahl bei den unter 25-jährigen sank im Laufe des letzten Monats um 357 auf nun 4.724. Das waren 760 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der 50 bis unter 65-Jährigen wuchs und zwar um 190 zum Vormonat auf 14.522 (diese Zahl entspricht 30,1 Prozent aller Arbeitslosen). Das waren 139 weniger als im November 2009.

"Besonders erfreulich war der anhaltende Rückgang bei den langzeitarbeitslosen Menschen. Hier sank die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 192 auf 18.683 und besonders deutlich ist der Vergleich zum November 2009. Im November gab es 1.445 oder 7,2 Prozent weniger als vor einem Jahr", so Heine über die Entwicklung bei dieser Personengruppe.

Im Vergleich der Geschäftsstellenbereiche des Agenturbezirkes Leipzig hatte die Hauptagentur Leipzig mit 12,8 Prozent (Vormonat 13,2 Prozent und Vorjahresmonat 13,8 Prozent) die höchste Arbeitslosenquote. Die Quote in der Geschäftsstelle Eilenburg lag bei 11,7 Prozent (Vormonat 11,5 Prozent und Vorjahresmonat 12,2 Prozent), in Borna bei 11,2 Prozent (Vormonat 11,1 Prozent und Vorjahresmonat 12,0 Prozent), in Delitzsch bei 11,0 Prozent (Vormonat 10,7 Prozent und Vorjahresmonat 11,8 Prozent) und in Geithain bei 9,3 Prozent (Vormonat 8,9 Prozent und Vorjahresmonat 10,6 Prozent). (Die Arbeitslosenquoten beziehen sich auf alle zivilen Erwerbspersonen.)

Beim Zugang an freien Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt verzeichnete der Agenturbezirk im November mit 1.940 gemeldeten Stellen einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vormonat (Oktober: 1.818, September: 1.931).

Auch im November 2010 zeigte der Arbeitsmarkt seine Dynamik. Im zurückliegenden Monat mussten sich 10.717 (Vormonat 9.370) Menschen im Agenturbezirk arbeitslos melden. Das waren 1.347 mehr als im Vormonat. Für 11.300 (Vormonat 10.899) Personen endete die Arbeitslosigkeit. Das waren 401 mehr als im Vormonat.

Prognose für den Dezember: "Der nächste Monat wird uns voraussichtlich steigende Zahlen bei den Arbeitslosen bringen. Der Winter hat begonnen. Die einen, wie der Einzelhandel profitieren davon, die anderen, wie der Bau müssen pausieren", prognostiziert Heine.

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