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Arbeitslosigkeit sinkt erneut - erstmals wieder unter 50.000 seit 2008

(lifePR) (München, )
Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit München ist im Juni weiter gesunken. Die Arbeitslosigkeit geht im Berichtsmonat gegenüber Mai 2011 um 1.633 Personen auf 49.940 Personen zurück. Dies sind 4.843 Frauen und Männer weniger als im Juni 2010. Die Arbeitslosenquote geht um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 4,1 Prozent zurück.

Arbeitslos gemeldete Menschen im Juni 49.940
Arbeitslosenquote im Juni 4,1 Prozent

"Die erfreuliche Entwicklung auf dem Münchner Arbeitsmarkt hat sich im Juni fortgesetzt. Wir sind endlich wieder unter der 50.000-Marke, das war zuletzt im Oktober 2008 vor der Finanzkrise der Fall. Bemerkenswert ist auch, dass die Arbeitslosigkeit bei den Männern, die von der Krise besonders betroffen waren, erstmalig seit langem wieder gleich niedrig ist wie bei den Frauen", sagt Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München, bei der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitslosenzahlen am heutigen Donnerstag. Als Hauptgrund nennt Becking die "anhaltende gute Konjunktur und die starke Kräftenachfrage". Becking weiter: "Getragen wird diese Entwicklung insbesondere durch einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen und den Männern. Bei den jungen Menschen unter 25 Jahren beträgt die Arbeitslosigkeit nur noch 2,6 Prozent."

Die Arbeitslosigkeit ist in beiden Rechtskreisen rückläufig. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III (betreut von der Arbeitsagentur) sind im Juni 21.040 Menschen arbeitslos gemeldet, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II (betreut von den Jobcentern) 28.900 Personen. Die Arbeitslosenquote im Bereich SGB III ist im Vergleich zum Mai 2011 um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent gesunken. Im Bereich SGB II liegt die Quote unverändert bei 2,4 Prozent.

Deutlichster Rückgang in Starnberg - Landeshauptstadt auf Platz 3 gerückt

"In allen fünf Landkreisen sowie der Landeshauptstadt spiegelt sich die positive Entwicklung wider", resümiert Becking. Im Landkreis Starnberg ist die Zahl der arbeitslosen Menschen um 65 Personen auf 1.516 Personen gesunken. Das ist der größte Rückgang, den die Region München zu verzeichnen hat (minus 4,1 Prozent). Es folgen der Landkreis Fürstenfeldbruck (minus 3,5 Prozent bzw. 3.223 Personen) und der Landkreis München (minus 2,7 Prozent bzw. 4.256 arbeitslose Menschen). Im Landkreis Dachau sinkt die Arbeitslosenquote um 2,3 Prozent. Dort sind aktuell 1.908 Menschen ohne Arbeit. Am schwächsten - das ohnehin schon auf sehr niedrigem Niveau - ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Ebersberg rückläufig (minus 1,5 Prozent bzw. 1.522 Frauen und Männer). Der östlichste Landkreis kann die niedrigste Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent im Agenturbezirk München verzeichnen.

Auch in der Landeshauptstadt München ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer rückläufig. Binnen Monatsfrist ist die Arbeitslosigkeit um 1.269 Menschen oder 3,3 Prozent auf 37.515 Personen zurückgegangen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent. Im Mai 2011 lag die Quote noch bei 5,2 Prozent.

Hohe Dynamik auf dem Arbeitsmarkt

Ein Blick auf die Zu- und Abgangsdaten im Juni 2011 zeigt die hohe Dynamik auf dem Münchner Arbeitsmarkt. 13.528 Menschen haben sich neu arbeitslos gemeldet, nur 212 weniger als im Juni 2010. Gleichzeitig konnten 15.141 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit beenden, 644 Personen weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Zahl der Kurzarbeiter rückläufig

Aufgrund der Umstellung der Datengrundlage liegen als Hochrechnung die aktuellsten Zahlen für Februar 2011 vor. Im Februar waren 405 Betriebe und 1.686 Beschäftigte von konjunktureller Kurzarbeit betroffen. Im Januar 2011 waren es noch 427 Betriebe und 2.078 Beschäftigte.

Arbeitslosigkeit sinkt bei allen Personengruppen

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit entwickelt sich nach Personengruppen unterschiedlich stark. Im Vergleich zum Juni 2010 reicht die Bandbreite von minus 15 Prozent bei den Jugendlichen bis minus 2 Prozent bei den älteren Personen.

Insgesamt sind im Juni 3.134 Jugendliche von 15 bis 25 Jahren arbeitslos, das sind 234 weniger als im Mai 2011 (minus 6,9 Prozent). Im Vergleich zum Juni 2010 sind es 562 Jugendliche bzw. 15,2 Prozent weniger. In der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen ist die Zahl um 638 Jugendliche gesunken. Dies sind 72 Personen weniger als im Mai 2011 (minus 10,1 Prozent). Im Vergleich zum Juni 2010 sind es 89 Personen (minus 12,2 Prozent) weniger. Die Arbeitslosigkeit bei den jungen Erwachsenen liegt damit weiterhin deutlich unter der Gesamtbevölkerung. "Die Jugendlichen profitieren vom Rückgang der Arbeitslosigkeit am stärksten. Dafür gibt es mannigfaltige Gründe. Die boomende Wirtschaft und die damit einhergehende rege Nachfrage an jungen Arbeitskräften schlägt vor allem bei dieser Personengruppe sehr positiv zu buche. Zahlreiche Jugendliche haben einen Ausbildungsvertrag für das nächste Quartal in der Tasche und verabschieden sich bereits jetzt von der Agentur für Arbeit. Und natürlich führte nicht zuletzt die intensive Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen und Arbeitsvermittlern zum Erfolg. Auf unseren Lorbeeren ausruhen können wir uns jedoch nicht, jeder arbeitslose Jugendliche ist einer zu viel und es ist unsere Aufgabe jedem Jugendlichen, der arbeitsfähig und -willig ist, eine adäquate Arbeits- oder Ausbildungsstelle anzubieten", erklärt Becking.

"Darüber hinaus ist die positive konjunkturelle Entwicklung auch bei den älteren Arbeitslosen angekommen, wenngleich noch nicht in gleicher Stärke wie bei anderen Personengruppen", sagt Becking. Die Situation der älteren Arbeitslosen von 50 bis unter 65 Jahren hat sich im Juni leicht verbessert. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt aktuell um 320 auf 16.447 Personen (minus 1,9 Prozent). Im Vergleich zum Juni 2010 gibt es 406 bzw. minus 2,4 Prozent weniger ältere Arbeitslose.

Nachfrage an Arbeitskräften steigt leicht

Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe und öffentlichen Verwaltungen zeigt sich unter anderem an der Entwicklung der gemeldeten Arbeitsstellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit München konnten im Juni 3.791 offene Arbeitsstellen entgegennehmen. Dies sind 141 bzw. 3,9 Prozent mehr als im Mai 2011. Im Stellenpool der Agentur für Arbeit München befinden sich derzeit 10.149 Angebote, 179 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Juni 2010 ist dies ein Plus von 641 Stellen. Die Unternehmen stellen ein. Neue Arbeitsstellen werden hauptsächlich aus der Arbeitnehmerüberlassung, dem Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie dem Gastgewerbe gemeldet. Neben diesen regional großen Wirtschaftszweigen suchen aber auch andere Branchen wie das Verarbeitende Gewerbe neue Mitarbeiter. "Unter der Service-Nummer 01801 / 66 44 661 bieten wir den Betrieben an, weitere freie Stellen und das Anforderungsprofil zu melden. Der Arbeitgeber- Service berät zu allen Fragen der Personalsuche und Fördermöglichkeiten für Beschäftigte, die Qualifizierungsbedarf haben", so Becking abschließend.
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