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Wissenschaft und Wirtschaft ziehen an einem Strang

Gewinner der Förderinitiative "Forschungscampus ausgewählt / Schavan: "Neuer Typ von Kooperation schafft langfristige Partnerschaft auf Augenhöhe

(lifePR) (Berlin, )
Die zehn Gewinner der Förderinitiative "Forschungscampus - öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stehen fest. Sie wurden heute von Bundesforschungsministerin Annette Schavan zusammen mit den beiden Juryvorsitzenden Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e.V. (acatech), und Ernst Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft i.R., bekannt gegeben. In einem Forschungscampus schließen sich Hochschulen, Forschungsinstitute und Wirtschaftsunternehmen zusammen, um an einem Ort - zum Beispiel am Campus der beteiligten Hochschule - gemeinsam und langfristig ein anspruchsvolles Forschungsthema zu bearbeiten. Die Förderinitiative gehört zu den neuen Instrumenten der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Jeder ausgewählte Forschungscampus erhält in einem Zeitraum von maximal 15 Jahren Fördermittel von bis zu zwei Millionen Euro pro Jahr. Die beteiligten Partner werden auch ihrerseits maßgebliche Eigenbeiträge einbringen.

"Mit dem Forschungscampus haben wir einen ganz neuen Typ von Kooperationszentren geschaffen, der die Kompetenzen und Aktivitäten von Wissenschaft und Wirtschaft langfristig zusammenführt, sagte Schavan. "Mit der auf einen langen Förderzeitraum angelegten Initiative bieten wir der Wirtschaft einen Anreiz, sich direkt und verbindlich in der wissenschaftlichen Forschung zu engagieren. Sehr erfreulich ist die große Resonanz und die Tatsache, dass sich auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen an den neuen Kooperationszentren beteiligen. Das Modell des Forschungscampus bietet beiden Seiten Gewinn: Die Wirtschaft profitiert bei der Lösung komplexer und risikoreicher Themen von der Expertise und Infrastruktur der Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die Wissenschaft wird durch das besondere Know-how und durch die finanziellen Eigenbeiträge der Wirtschaft gestärkt.

An den ausgewählten Standorten wird an Fragen der Zukunftsthemen wie Gesundheit, Klima und Energieversorgung, Mobilität, Produktion und Kommunikation gearbeitet. Die unabhängige Jury hat aus über 90 Bewerbungen die folgenden zehn Wettbewerbsgewinner zur Förderung empfohlen:

- ARENA 2036 - Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles, Stuttgart
- Connected Living, Berlin
- Digital Photonic Production, Aachen
- Elektrische Netze der Zukunft, Aachen
- EUREF-Forschungscampus: Nachhaltige Energie- und Mobilitätsentwicklung durch Kopplung intelligenter Netze und Elektromobilität "Mobility2Grid, Berlin
- InfectoGnostics, Jena
- Mannheim Molecular Intervention Environment (M2OLIE), Mannheim
- Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratory - MODAL AG, Berlin
- Open Hybrid LabFactory, Wolfsburg
- STIMULATE - Solution Centre for Image Guided Local Therapies, Magdeburg.

"Die zehn ausgewählten Forschungscampus-Modelle haben die Jury mit ihrem Konzept eines gemeinsamen Standorts und der langfristigen Perspektive überzeugt, so eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in neuer Dimension und Qualität für vorwettbewerbliche Forschung zu erreichen. Doch beeindruckend ist die Güte der Bewerber insgesamt, so dass die ausgewählten Modelle auch Vorbildcharakter auf europäischer Ebene haben können, hoben die Juryvorsitzenden Kagermann und Rietschel hervor. Zugleich ermutigten sie stellvertretend für die Juroren auch die nicht ausgewählten Bewerber, "die Mobilisierung durch den Wettbewerbsprozess zu nutzen und an ihren geplanten Kooperationen festzuhalten.

Informationen zur Förderinitiative "Forschungscampus sind unter www.forschungscampus-deutschland.de verfügbar.

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