Gesund durch die Krise

BKK ProVita vertraut auf den Rat ihres Wissenschaftlichen Beirats

Prof. Dr. Michalsen, Bestsellerautor und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der BKK ProVita, beantwortet im Interview Fragen zu Chancen und Konsequenzen der Corona-Krise (lifePR) ( Bergkirchen, )
Am Mittwoch fand die fünfte Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats der BKK ProVita statt. Andreas Schöfbeck, Vorstand der bundesweit geöffneten, gesetzlichen Krankenkasse sagt: „Bei der BKK ProVita beschäftigen wir uns seit langem mit den verschiedensten Einflüssen auf die Gesundheit. Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, dieses Wissen zu vertiefen und zu verbreiten.“ Dazu steht die Kasse im Austausch mit ihrem Wissenschaftlichen Beirat, der ihr mit seinem fundierten Wissen zur Seite steht. Zu seinen Mitgliedern zählen Experten aus Politik und Wirtschaft. Auch während der Corona-Krise helfen sie der gesetzlichen Krankenkasse mit ihren Einschätzungen.

Prof. Dr. Michalsen, Autor des Spiegel-Bestsellers „Heilen mit der Kraft der Natur“, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin, Professor für klinische Naturheilkunde der Charité-Universitätsmedizin Berlin und seit 2018 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der BKK ProVita, sieht in der Pandemie die Chance, das Gesundheitswesen zu verändern. „Wichtig ist, künftig der Prävention mehr Gewicht zu verleihen, denn zu den Corona-Risikogruppen zählen vor allem Menschen, deren Erkrankungen auf ihren Lebensstil zurückzuführen sind, z. B. auf Stress und falsche Ernährung“, sagt Prof. Michalsen. Für die Zukunft erhofft er sich, dass das hohe Gut Gesundheit aus der Profitmaximierung herausgenommen und nachhaltig gefördert werde. Er sieht dabei auch die Verantwortung jedes Einzelnen und wünscht sich, dass die Gesundheit der Menschen und die Gesundheit des Planeten Erde mehr Berücksichtigung finden. Das Video zum Interview wird am Freitag auf dem Blog fürs Leben der BKK ProVita veröffentlicht. Dort sind auch weitere Interviews mit Experten aus dem Wissenschaftlichen Beirat zum Thema zu sehen.

Bei der heutigen Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats standen zwei Vorträge auf der Tagesordnung. Prof. Karsten Krüger, Professor für Leistungsphysiologie und Sporttherapie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, sprach in seinem Gastvortrag darüber, wie körperliche Aktivität das Immunsystem stärkt. Er erklärte, dass das Immunsystem bereits ab einem Alter von 30 Jahren schwächer werde und dass man mit einem gesunden Lebensstil dagegen angehen könne. Negative Faktoren für die Gesundheit seien z. B. Rauchen und Übergewicht, da beides Entzündungen generiere, die vom einzelnen Organ auf das System überspringen können. Sportliche Aktivität verbessere u. a. aufgrund anti-entzündlicher Effekte nachweislich die Immunabwehr. Wichtige Erkenntnis auch in Zeiten von Corona: Die Impfwirkung lässt bei älteren Menschen mit Übergewicht nach. Auch hier kann mit Sport entgegengewirkt werden, weiß Prof. Karsten Krüger.

Ein Interview mit Prof. Krüger zum Thema bietet die BKK ProVita ebenfalls auf ihrem Blog fürs Leben.

Im zweiten Vortrag sprach Gastreferent Prof. Hartmut Schröder, Professor für Sprachgebrauch und Therapeutische Kommunikation an der Europa-Universität Viadrina, darüber, wie Patienten die Kompetenz erlangen können, aktiv zu ihrem Heilungsprozess beizutragen und welcher Bedeutung dabei der Sprache und der Kommunikation zukomme. Er beklagt, dass Patienten immer noch als kranke Menschen ohne jeden Expertenstatus und ohne Selbstwirksamkeit angesehen werden. Besser wäre es, Menschen als Experten für ihre Gesundheit, ihr Kranksein, ihren Lebensstil und ihre Heilung zu sehen, die von Therapeuten begleitet werden. Dies führe zum sogenannten „Valebo-Effekt“ der besagt, dass Patienten selbst entscheidend auf ihre Gesundung einwirken.
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