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Pressemitteilung BoxID: 18957 (BHU Bund Heimat und Umwelt Bundesverband für Natur- und Denkmalschutz, Lanschafts- und Brauchtumspflege e.V.)
  • BHU Bund Heimat und Umwelt Bundesverband für Natur- und Denkmalschutz, Lanschafts- und Brauchtumspflege e.V.
  • Adenauerallee 68
  • 53113 Bonn
  • http://www.bhu.de
  • Ansprechpartner
  • Inge Gotzmann
  • +49 (228) 224091

Sprachenvielfalt erhalten bedeutet Kultur erhalten

Der Bund Heimat und Umwelt ist der Bundesverband der Bürger- und Heimatvereine und vertritt über seine 18 Landesverbände rund eine halbe Million Mitglieder vor Ort

(lifePR) (Bonn, ) "Die Sprachenvielfalt stellt einen hohen kulturellen Wert dar, sie spiegelt unsere Geschichte wider, stiftet Identität und schafft Verbindungen zwischen Menschen", so Staatsrätin Dr. Herlind Gundelach, Präsidentin des Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU). Der BHU beschäftigt sich als Bundesverband im Schwerpunkt seiner Tätigkeiten mit dem kulturellen Erbe und setzt sich für dessen Erhaltung ein. Daher hat der BHU die Initiative ergriffen und anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen am 26. September 2007 in Hamburg zum Senatsempfang geladen. Staatsrätin Dr. Herlind Gundelach eröffnete die Veranstaltung, Festredner war Dr. Reinhard Goltz, Sprecher des Bundesrates für Niederdeutsch. Ziel des BHU ist es, das Wissen um die Sprachenvielfalt Europas zu fördern sowie Strukturen zu schaffen, die das Interesse und die Neugier für Sprachen wecken.

Mindestens die Hälfte der weltweit über 6000 gesprochenen Sprachen steht vor dem Aussterben. Damit geht ein wichtiger Teil der Kultur und des mit Sprache verbundenen Wissens verloren. In Deutschland sind neben dem Hochdeutschen vier Minderheiten- und eine Regionalsprache heimisch: Sorbisch, Friesisch, Dänisch, Romanes und Niederdeutsch. Um diese Sprachenvielfalt zu fördern, sind aktive Netzwerke notwendig. Daher ist beim BHU der Bundesrat für Niederdeutsch angesiedelt, der sich für diese Regionalsprache länderübergreifend stark macht. Sprachen können nur überleben, wenn ihre Verwendung zwischen den Generationen in ganz alltäglichen Situationen gesichert ist.

Die Veranstaltung zum Europäischen Tag der Sprachen wurde gefördert von der Carl-Toepfer-Stiftung, Hamburg.