Tarifverhandlungen für das bayerische Braugewerbe vertagt

(lifePR) ( München, )
Am 18. März fand in Fürstenfeldbruck die erste Runde der diesjährigen Entgelttarifverhandlungen für die Beschäftigten des bayerischen Braugewerbes statt. Nach mehrstündigen Beratungen wurden die Verhandlungen zunächst vertagt.

Eingehend setzten sich die Vertreter der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten für die Arbeitnehmer und der Tarifgemeinschaft des Bayerischen Brauerbundes mit der außerordentlich schwierigen Situation auseinander, in die die andauernde Corona-Krise die Unternehmen der bayerischen Brauwirtschaft gebracht hat.

Arbeitgeberseitig wurde deutlich gemacht, dass viele Brauereien insbesondere aufgrund der seit Monaten geschlossenen Gastronomie mit dem Rücken zur Wand stehen. Die eingebrochenen Exporte machen ihnen ebenso zu schaffen wie die im vergangenen Jahr ausgefallene Festsaison. Ob und wann in diesem Jahr größere Veranstaltungen wieder möglich sein werden, steht in den Sternen. Vor diesem Hintergrund werden von den Arbeitgebern Spielräume für Gehaltserhöhungen nicht gesehen.

In Würdigung der derzeitigen Lage der Brauwirtschaft und der unverändert fehlenden Perspektiven, insbesondere für die Wiedereröffnung der Gastronomie, einigten sich die Tarifvertragsparteien darauf, die Verhandlungen zunächst zu vertagen, um ein klareres Bild von der Entwicklung der Brauwirtschaft im laufenden Jahr zeichnen zu können.
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