„Macht die Äcker wieder wild!“

Barnhouse fördert die Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern

Barnhouse Partner-Landwirt Hilarius Häußler und Georg Hans bei der Aussaat (lifePR) ( Mühldorf am Inn, )
Mit einem Projekt zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern geht Barnhouse, Bio-Knuspermüsli-Hersteller aus Mühldorf/Oberbayern, einen weiteren Schritt bei der Förderung der Biodiversität und stellt seinen regionalen Partner-Landwirten hierfür eine autochthone Saatgut-Mischung zur Verfügung. Unter dem Motto „Macht die Äcker wieder wild!“ sollen seltene, für die Artenvielfalt wichtige Wildkräuterarten, wieder auf den heimischen Feldern ihren Platz finden. Das Projekt fügt sich dabei nahtlos an das ebenfalls im Dienst der Biodiversität stehende Konzept des „Drei-Nutzen-Feldes“ an, einer Anbaumethode, bei der die Barnhouse-Bauern mit blühendem Leindotter als Unterpflanzung zum Barnhouse-Hafer die Felder bienenfreundlicher machen.

In den letzten 50 Jahren ist die Vielfalt der Ackerwildkrautarten in Deutschland um fast ein Viertel zurückgegangen. „Wir haben es geschafft, über Generationen alles ‚wegzuspritzen‘, so dass fast nur noch Ampfer und Brennnessel wachsen - ein genereller Artenrückgang, der mittlerweile leider auch ökologisch bewirtschaftete Äcker betrifft.“, erläutert Barnhouse Geschäftsführerein Sina Nagl die Hintergründe. „Mineraldünger und Pestizide, optimierte Saatgutreinigung und veränderte Bodenbearbeitung sowie das Abweichen von traditionellen Fruchtfolgen haben unsere Felder richtiggehend arm gemacht.“

Die fatalen Folgen: Mit dem Rückgang der Ackerwildkräuter bietet die "Nektarwüste Getreidefeld" auch vielen Tierarten, die direkt (Insekten) oder indirekt (z.B. Vögel) auf die Kräuter angewiesen sind, keinen Lebensraum mehr. Ein wichtiger Teil der Nahrungskette verschwindet und mit ihm auch die Schmetterlinge, Bienen, Feldlerchen, Rebhühner, Wachteln, Füchse und Marder.

„Gemeinsam mit unseren regionalen Partner-Landwirten wollen wir die Vielfalt der Ackerwildkräuter zurück auf die Felder holen. Die ersten Schritte gehen wir jetzt mit einigen unserer Bauern, denen wir das Saatgut, das bereits jetzt im Herbst ausgebracht werden musste, zur Verfügung stellten. Wir wollen Erfahrungen sammeln, um das Projekt dann im nächsten Jahr auszuweiten.“, berichtet Sina Nagl. Fortwirtschaftlerin Rosa Kugler übernimmt dabei die Beratung der Landwirte und begleitet das Projekt.

Das verwendete Saatgut mit neun Arten ist autochthon und stammt vom Regiosaaten-Spezialist Georg Hans. Der Landwirt besammelt in der Region Flächen mit standorttypischen Kräutern und vermehrt dieses Ausgangssaatgut anschließend auf seinem Hof
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