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VDA-Vorschlag an EU: Spritfresser könnten beim Flottenverbrauch nicht berücksichtigt werden

VDA-Chefin Müller: „EU-Kommission muss kurzfristig tätig werden“ – „Phase-In“-Verfahren wurde schon 2020 angewendet

(lifePR) (Stuttgart, )
Die deutschen Autohersteller wollen der EU-Kommission vorgeschlagen, bei der Berechnung des Flottenverbrauchs in diesem und im nächsten Jahr den CO2-Ausstoß nicht bei der gesamten Flotte einer Marke zu berücksichtigen. Somit würde es den Herstellern leichter gemacht, die von der EU noch einmal verschärften Werte zum Flottenverbrauch einzuhalten oder bei Überschreiten die Strafzahlungen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Das erfuhr die Zeitschrift auto motor und sport aus Kreisen des VDA.

Dieses Verfahren mit dem Namen „Phase-In“ war zuletzt bereits 2020 bei der letztmaligen Zielverschärfung zur Anwendung gekommen. Vorstellbar wäre, dass jetzt nur 90 bis 95 Prozent der Herstellerflotte analysiert und zur Berechnung herangezogen werden. So könne man die CO₂-intensiven Spitzen, verursacht durch Spritschlucker, streichen. Das würde genügen, um die CO₂-Grenzwerte 2025 und 2026 einzuhalten, heißt es aus VDA-Kreisen. Voraussichtlich am 5. März wird sich die EU zu dem Vorschlag äußern. Der VDA-Vorschlag hat aber gute Chancen, denn die EU hat durchblicken lassen, der Industrie bei den Strafzahlungen entgegenzukommen.

„Die Reviews der beiden Regulierungen für Pkw und Nutzfahrzeuge sollten auf das Jahr 2025 vorgezogen und der Fortschritt regelmäßig politisch überprüft werden“, bestätigte den Vorschlag VDA-Präsidentin Hildegard Müller gegenüber auto motor und sport. „Nur auf dieser Grundlage kann gewährleistet werden, dass die dringend notwendigen Anpassungen der Rahmenbedingungen erfolgen. Um in der aktuellen Krise zusätzliche Belastungen für die Industrie abzuwenden und die Investitionsmöglichkeiten der Unternehmen nicht noch weiter einzuschränken, muss die EU-Kommission zudem kurzfristig tätig werden und ein klares Signal setzen, die für das Erreichen der Ziele notwendigen Flexibilitäten zu schaffen.“

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich vergangene Woche in auto motor und sport für eine Regelung ausgesprochen. „Die hiesigen Hersteller dürfen nicht zusätzlich geschwächt werden durch drohende Strafzahlungen an Brüssel. Fakt ist, dass das Geschäft mit E-Autos schleppender verläuft als erhofft“, so der Bundeskanzler.

Redakteur: Henning Busse

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