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Der Weg zur allerletzten Zigarette

Entwöhnungsmaßnahmen zum Weltnichtrauchertag

(lifePR) (Düsseldorf, )
Raucher schaden durch ihren Zigarettenkonsum nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern auch der ihrer Mitmenschen. Zumindest in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln wird deshalb der giftige Qualm ab 1. September 2007 der Vergangenheit angehören. Dann tritt auch dort bundesweit ein Rauchverbot in Kraft. Zusätzlich wird in NRW derzeit über rauchfreie Gastronomie verhandelt. Dies sollten schon jetzt viele Raucher zum Anlass nehmen, gleich ganz die Hand vom Glimmstängel zu lassen, raten die Apotheker in Nordrhein. Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai informieren sie über Entwöhnungsstrategien.

"Zunächst einmal muss der Raucher wirklich aufhören wollen. Das ist die zentrale Voraussetzung für die Entwöhnung", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. "Nikotin besitzt ein starkes Suchtpotenzial. Körper und Geist wehren sich zunächst gegen den Entzug des geliebten Genussgiftes." Deshalb müsse beim Raucher die Erkenntnis vorhanden sein, dass die Lebensqualität und Freiheit ohne Zigaretten steigt und man sich insgesamt fitter und gesünder fühlt.

"Wenn der Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören, erst einmal gefasst ist, muss der Raucher bei der Umsetzung unterstützt werden", so Heuking. "Eine gute Möglichkeit ist die Nikotinersatztherapie." Medizinische Nikotinprodukte wie Kaugummis, Pflaster oder Nasensprays helfen, den Teufelskreis der Abhängigkeit zu durchbrechen. Die Wahl des Präparates und die Dauer der Anwendung hänge auch vom Grad der Sucht ab. "Weniger starke Raucher benötigen zum Beispiel nur Nikotinkaugummis oder Lutschtabletten, die die Zigaretten ersetzen", sagt der Pressesprecher. "Manche brauchen die Produkte nur wenige Wochen, andere Monate."

Die teilweise rezeptpflichtigen Ersatzpräparate lindern die quälenden Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit, Angst, Depressionen, Konzentrationsstörungen oder Schlaflosigkeit, die häufig zu einem Rückfall führen. Es seien Brückenmaßnahmen, die dem Körper Zeit zur Umstellung geben.
Vor der Entwöhnung sollten sich Raucher aber auf jeden Fall vom Arzt oder Apotheker beraten lassen, welches Nikotinpflaster für sie geeignet ist. "Das gilt vor allem für Jugendliche, Frauen, die schwanger sind oder stillen sowie chronisch Kranke und Menschen mit Herzproblemen."

Begleitende Maßnahmen, wie zum Beispiel viel Wasser zu trinken und sich mehr zu bewegen, können bei der Entwöhnung helfen, rät der Pressesprecher. Dann brauche man auch keine Angst vor einer eventuellen Gewichtszunahme zu haben.
Empfehlenswert sei es zudem, sich hin und wieder für sein Durchhaltevermögen mit kleinen Extrawünschen zu belohnen.


Hinweis an die Redaktion:
Informationen zum Thema im Internet unter www.who-nichtrauchertag.de und www.aktionsbuendnis-nichtrauchen.de

Daten und Fakten zum Rauchen:

- Jede dritte Krebserkrankung wird durch das Rauchen mitverursacht.

- In Deutschland rechnet man mit rund 140.000 Tabak-Toten pro Jahr, das sind 380 täglich.

- Etwa die Hälfte aller Raucher wird an den Folgen des Tabakkonsums sterben und im Durchschnitt 20 Jahre ihrer normalen Lebenserwartung einbüßen.

- An den Folgen des Passivrauchens sterben jährlich rund 3.300 Nichtraucher (davon 70 Prozent Frauen). In Europa ist Deutschland damit Spitzenreiter der passivrauchbedingten Todesfälle.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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