Konferenz zum Thema „Wasser – Konfliktstoff des 21. Jahrhunderts?“ an der Universität Freiburg

Zukunftsszenarien und Handlungsspielräume für eine nachhaltige Wasserwirtschaft

(lifePR) ( Freiburg, )
Der wissenschaftliche Nachwuchs veranstaltet an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die interdisziplinäre Konferenz „Wasser – Konfliktstoff des 21. Jahrhunderts?“ Die Tagung findet von Freitag, den 1. Juni bis Sonntag, den 3. Juni 2007, im Studienhaus Wiesneck in Buchenbach statt. Mit dieser Tagung beginnt die Reihe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Ziel der Initiative ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, in eigener Regie und Verantwortung eine Konferenz zu organisieren. Mit diesen Tagungen möchte die Akademie bewusst über den Rahmen der üblichen wissenschaftlichen Nachwuchsförderung hinausgreifen.

Gefördert von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität, werden die jungen Forscher finanziell unterstützt. Die Auswahl des Themas und der Teilnehmer, sowie die Planung des Programms bleiben den Wissenschaftlern freigestellt.

„Obwohl wir seit längerem wissen, dass wir auf eine globale Wasserknappheit zusteuern, dringt diese Problematik doch kaum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit“, so Regina Rhodius vom Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg. „Mit dieser Konferenz möchten wir uns nicht nur den drängenden Fragen eines künftigen Wasserressourcenmanagements widmen, sondern auch die psychologischen, politischen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der globalen Knappheit dieses lebenswichtigen Elements untersuchen.“ Ein weiteres Anliegen der Tagung ist es, lösungsorientierte Ansätze zu entwickeln und Möglichkeiten zur nachhaltigen Sicherung der Wasserreserven zu diskutieren.“

15 zum Teil international renommierte Referenten analysieren in deutsch- und englischsprachigen Foren die aktuelle Situation aus ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive und stellen Lösungsansätze vor. Von der Krisendiagnose über die Praxis eines erfolgreichen lokalen und internationalen Wassermanagements, über Fragen des Völkerrechts bis hin zu geisteswissenschaftlichen Analysen reicht das Spektrum der Beiträge. Die Konferenz wird begleitet von einer Ausstellung, die sich dem Thema Wasser unter künstlerischen Aspekten widmet.

Weitere Infos unter: www.wasserkonferenz.de
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