BIG schließt Versorgungsvertrag zur Vermeidung von Frühgeburten

Moderne Screening-Methode erkennt rechtzeitig Infektionen

(lifePR) ( Berlin/Dortmund, )
Mit einer neuartigen Screening-Methode will BIG direkt gesund das Risiko einer Frühgeburt für ihre schwangeren Versicherten deutlich senken. Dazu schloss die Direktkrankenkasse BIG jetzt in Berlin einen besonderen Versorgungsvertrag mit der Arbeitsgemeinschaft Vertragskoordinierung, einem Zusammenschluss von 15 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sowie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

"Eine Frühgeburt bedeutet ein hohes Risiko für Mutter und Kind und eine zusätzlich Belastung für die ganze Familie. Extreme Frühchen leiden häufig ihr Leben lang unter Beeinträchtigen und Entwicklungsdefiziten", weiß Frank Neumann, Vorstandsvorsitzender von BIG direkt gesund. "Eine vorzeitige Entbindung kostet die BIG zudem im Schnitt fünf Mal soviel wie eine "Normalgeburt". Unser Angebot an die werdenden Mütter macht sich somit auch für uns bezahlt". Entwickelt wurde das Screening von einer Forschungsgruppe um Prof. Dr. Herbert Kiss aus Wien. Er konnte zeigen, dass mit einem einfachen Abstrich und der entsprechenden Behandlung die Frühgeburtenrate in den beobachteten Gruppen um bis zu 50% gesenkt werden konnte.

Screening-Set ergänzt Vorsorge

Bisherige Programme zur Vermeidung von Frühgeburten enthalten Testhandschuhe, mit denen die Frauen selbst ihren PH-Wert bestimmen können. "In vielen Fällen führt dies zu falschen Befunden - und dadurch zu einer unnötigen Verunsicherung der Versicherten", bemängelt Neumann die Selbsttests. Auch fehle es an wissenschaftlichen Belegen für die Wirksamkeit dieser Methode.

Die Direktkrankenversicherung bietet deshalb ein Screening-Set an, das die Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft ergänzt.

Das Set enthält alle Informationen, die der Frauenarzt oder die Frauenärztin benötigt, um den Abstrich an das von der BIG beauftragte Labor zur mikroskopischen Untersuchung zu senden. Sollte das Labor schädliche Infektionen feststellen, kann dagegen rechtzeitig vorgegangen werden.

Das Risiko einer Frühgeburt lässt sich auf diese Weise wirkungsvoll reduzieren.

Frühgeburtenrate steigt

Jedes 14. der jährlich knapp 700.000 in Deutschland geborenen Babys wird nach weniger als 37 Schwangerschaftswochen geboren, etwa 8.000 Frühchen erblicken sogar nach weniger als 30 Wochen das Licht der Welt. Die Hauptursache für eine Frühgeburt sind meist unauffällige vaginale Infekte, die bei ungefähr 20 Prozent aller Schwangeren nachweisbar sind. Keime im Geburtskanal können Wehen oder einen vorzeitigen Blasensprung auslösen. Um zu überprüfen, ob das Scheidenklima ausreichend sauer und damit keimfrei ist, sollten Frauen es während der Schwangerschaft untersuchen lassen. Durch einen einfachen vaginalen Sekretabstrich zwischen der 16. und 24. Schwangerschaftswoche kann die Gefahr einer Frühgeburt deutlich reduziert werden.

Mehr Informationen zum Screening-Set gibt es unter www.big-direkt.de
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