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KARO e.V.

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Der Verein KARO e.V. ging 2004 aus einem Sozialprojekt der sächsischen Staatsregierung zur HIV/AIDS-Prävention hervor und befindet sich seitdem in freier Trägerschaft. Satzungsgemäß besteht das Hauptanliegen unserer Arbeit darin, sich gegen Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung von Kindern und Frauen sowie den Handel mit jenen einzusetzen. Ein weiteres wichtiges Anliegen der Arbeit des Vereins ist der Aufbau und die Unterstützung von Projekten, welche den Schutz, die Unterstützung sowie psychologische, medizinische und soziale Beratung von Frauen, Jugendlichen und Kindern zum Inhalt haben, die von physischer, psychischer oder sexueller Gewalt betroffen oder bedroht sind bzw. waren. Im Weiteren setzt sich der Verein gegen rassistisch, religiös und sexistisch motivierte Diskriminierung ein und engagiert sich für die Verwirklichung der Menschen- und Kinderrechte, sowie für die Stärkung der Rechte von Opfern psychischer, physischer und sexueller Gewalt.

Zu den Aufgaben des Vereins gehören neben Beratung, Betreuung, Begleitung und weiterführenden Hilfen für Opfer von Zwangsprostitution und Menschenhandel auch diesbezügliche Hilfestellungen für Prostituierte aller Nationalitäten, die in den deutsch- tschechischen Grenzregionen in Straßenstrichbereichen und bordellähnlichen Einrichtungen arbeiten. Im Vordergrund des Interesses steht hierbei die Unterstützung beim Ausstieg aus der Szene und bei der Wiedereingliederung bzw. Rückführung der Opfer in sichere soziale Strukturen ihrer Herkunftsländer.

Ein Hauptanliegen des Vereins bei der Arbeit mit Betroffenen liegt in niedrigschwelligen Angeboten der Sozialen Arbeit, insbesondere in Form von aufsuchender Sozialarbeit (Streetwork) in der Prostitutionsszene des deutsch-tschechischen Grenzgebietes und seit 2017 auch im Raum Vogtland. Das vordringliche Anliegen ist hierbei die Herstellung von Kontakten zu den Prostituierten, der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu diesen und die regelmäßige Präsenz in der Szene. Dies ist erforderlich, weil Zwangs- und Kinderprostitution sowie Menschenhandel zu den Kontrolldelikten gehören und somit in der Regel nur vor Ort festgestellt und bekämpft werden können.

Weitere tragende Säulen der Arbeit des Vereins sind jeweils ein Büro mit Beratungs- und Anlaufstellen in Deutschland und Tschechien.

Die Zweigstelle in Tschechien ist mehrfach wöchentlich zu feststehenden Zeiten besetzt. Sie dient somit nicht nur als Anlaufpunkt für betroffene Frauen und Kinder, sondern auch für andere, an der Arbeit des Vereins interessierte Bürger und Institutionen. In den Räumlichkeiten besteht für die KlientInnen die Möglichkeit, sich auszuruhen, zu telefonieren, einen PC mit Internetanschluss sowie sanitäre Einrichtungen zu nutzen (z.B. um zu duschen oder Wäsche zu waschen) und im Notfall auch zu übernachten. 2017 wurden die Angebote in Tschechien um eine Schutzwohnung und einen, an die Kontaktstelle „Marita P.“ angegliederten, großen Therapiebereich erweitert.

Die Beratungsstelle in Deutschland ist in den Hauptsitz des Vereins integriert. Ihre Funktion ist vielfältiger Natur. Einerseits bietet sie einen festen, geschützten Anlaufpunkt für all jene Menschen, welche eigeninitiativ um sozialpädagogische Hilfe ersuchen. Darüber hinaus ist sie auch ein wichtiges Element der Betreuung bereits bestehender KlientInnenverhältnisse. re an der Arbeit des Vereins interessierte Bücher. eutung dieser inder führen. ren sozialen Umfeld eine K

Eine besondere Herausforderung ist derzeit die Erhaltung und Verwaltung eines Frauen- und Kinderschutzhauses sowie ein rund um die Uhr erreichbarer Notruf- und Beratungsdienst für Frauen, Jugendliche und Kinder, die von psychischer, physischer und sexueller Gewalt betroffen bzw. bedroht sind oder waren.

Darüber hinaus ist der Verein stets im Rahmen von Kooperations- und Netzwerkarbeit bestrebt, die Zusammenarbeit mit Behörden, Institutionen und anderen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen auf nationaler und internationaler Ebene weiter anzuregen und auszubauen. Das Ziel dieser Arbeit ist insbesondere die Bekämpfung von Missständen sozialer Natur im Tätigkeitsfeld des Vereins und das Ergreifen geeigneter Maßnahmen zum Schutz misshandelter Frauen, Jugendlicher und Kinder und deren Befähigung, zukünftig ein persönlich und wirtschaftlich selbstständiges Leben zu führen.

Parallel zu all diesen Zielen und Aufgabengebieten ist der Verein bestrebt, durch aufklärende Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit den Sensibilisierungsgrad in der Bevölkerung für die im Tätigkeitsfeld des Vereins herrschenden Missstände zu erhöhen und durch Weitergabe ihrer Erkenntnisse und Ermöglichung von Feldzugängen die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich der Sozialen Arbeit zu unterstützen.

Seit 2009 finanziert sich die Arbeit des Vereins ausschließlich aus Fördermitgliedschaften, Geld- und Sachspenden sowie Stiftungsgeldern.
10-19
1994
Gesundheit und Soziales

Wir bieten

  • - Schutzhaus für Frauen und Kinder; Babyklappe; Kleiderkammer
  • - Beratung bei sexueller, ritueller, häuslicher und jeglicher weiterer Form von Gewalt
  • - Streetwork im Drogen- und Prostitutionsmilieu (Deutschlands und Tschechien)
  • - Familienhilfen, Suppenküchen, Präventionsveranstaltungen, Netzwerk- und Lobbyarbeit

Wir suchen

  • - Fördermitglieder, Unterstützer:innen, Netzwerkpartner:innen, engagierte Mitarbeiter:innen
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