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Vanessa Redgrave erhält den Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen 2026

Eine der bedeutendsten Schauspielerinnen des europäischen Kinos wird im Rahmen der Filmfest-Gala geehrt

(lifePR) (Bremen, )
Die Sparkasse Bremen und das Filmfest Bremen verleihen den Bremer Filmpreis 2026 an Vanessa Redgrave. Die britische Schauspielerin wird für ein filmisches Lebenswerk ausgezeichnet, das seinesgleichen sucht. Die Preisverleihung findet am 15. April 2026 im Rahmen der Eröffnungsgala des Filmfest Bremen im Theater am Goetheplatz statt.  

Vanessa Redgrave, geboren 1937 in London, entstammt einer der größten Schauspieldynastien Großbritanniens. Ihre Karriere umspannt siebn Jahrzehnte — von der Royal Shakespeare Company über das New Hollywood der 1960er und 70er Jahre bis ins zeitgenössische europäische Arthouse-Kino. Mit Michelangelo Antonionis „Blow-Up" (1966) wurde sie einem weltweiten Publikum bekannt; für ihre Titelrolle in Karel Reisz' „Isadora" (1968) gewann sie den Darstellerpreis in Cannes. Den Oscar erhielt sie 1978 als Beste Nebendarstellerin für Fred Zinnemanns „Julia" — an der Seite von Jane Fonda, unter der Regie eines der großen Humanisten des Weltkinos.

Redgrave arbeitete mit den Besten ihres Fachs: Michelangelo Antonioni, Fred Zinnemann, Karel Reisz, James Ivory, Ken Russell, Joe Wright, Ralph Fiennes. Ihre Rollen reichen von Mary, Queen of Scots bis zur sterbenden Gesellschaftsdame in Joe Wrights „Abbitte" (2007), von der Suffragette in James Ivorys „The Bostonians" (1984) bis zur Mrs. Dalloway (1997). Für ihre Bühnenarbeit — von Shakespeare bis Eugene O'Neill — wurde sie mit dem Tony Award ausgezeichnet, für ihre Fernsehrolle in Arthur Millers „Playing for Time" (1980) mit dem Emmy.

Dass Redgrave auch als Komödiantin brillieren kann, bewies sie früh: Ihre Rolle in Karel Reisz' Komödie „Morgan – A Suitable Case for Treatment" (1966) brachte ihr ihre allererste Oscar-Nominierung ein — und markierte den Beginn einer Weltkarriere, die auf Konventionen stets pfiff. 2022 wurde sie von Königin Elizabeth II. zur Dame Commander of the British Empire ernannt — eine Auszeichnung, die Redgrave lange abgelehnt hatte.

Klaus Windheuser, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen:
„Die Sparkasse Bremen versteht sich seit 200 Jahren als Möglichmacherin — für die Menschen in dieser Stadt, für Kultur, für alles, was Bremen ausmacht. Vanessa Redgrave hat ihr Leben lang dasselbe getan: Dinge möglich gemacht, die es ohne sie nicht gegeben hätte. Rollen, die niemand sonst gewagt hätte. Haltungen, die unbequem waren und es bewusst sein wollten. Ein Werk, das Generationen von Filmschaffenden und Zuschauern bewegt und geprägt hat. Mit dem Bremer Filmpreis 2026 ehren wir eine Künstlerin, die den Begriff des Möglichmachens mit Leben füllt — auf der Leinwand, auf der Bühne und weit darüber hinaus."

Matthias Greving, Festivalleiter Filmfest Bremen:
„Vanessa Redgrave steht für alles, wofür das Filmfest Bremen brennt: Kino mit Haltung, Figuren mit Geschichte, Mut zur Unbequemlichkeit. Sie hat das europäische Kino über Jahrzehnte mitgeprägt wie kaum eine andere — als Darstellerin von unvergleichlicher Intensität, aber auch als Künstlerin, die nie aufgehört hat, die Welt um sich herum zu befragen. Dass wir sie mit dem Bremer Filmpreis ehren und hier im Theater am Goeteplatz begrüßen dürfen, ist für das Filmfest Bremen ein besonderer Moment — und ein Zeichen dafür, dass Bremen längst zu einem Ort geworden ist, an dem das internationale Kino seine Besten feiert." 

Der mit 8.000 EUR dotierte Preis wird seit 1999 von der Sparkasse Bremen verliehen, seit 2019 in Kooperation mit dem Filmfest Bremen. Er zeichnet Persönlichkeiten der internationalen Filmszene für langjährige Verdienste aus.
Seit 2021 liegt der Fokus auf dem humoristischen und komödiantischen Gesamtwerk. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wird in Kooperation mit dem Filmfest Bremen verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Lars von Trier, Agnès Varda, Tilda Swinton, Bruno Ganz, Aki Kaurismäki, Maria Schrader, John Malkovich und Stephen Frears.

Weitere Infos:
filmfestbremen.com
facebook.com/filmfestbremen
instagram.com/filmfestbremen

Filmfest Bremen
Das Filmfest Bremen feierte 2025 sein 10-jähriges Jubiläum. Das Festivalprogramm 2026 umfasst 116 Filme aus 30 Ländern, darunter 33 Deutschlandpremieren von vier verschiedenen Kontinenten. Die Filme werden an sechs Spielstätten in fünf Wettbewerben präsentiert. Seit seiner Gründung verfolgt das Filmfest Bremen das Ziel, die Stadt als Filmstandort und kreative Produktionsstätte sichtbarer zu machen, eine Plattform für Netzwerke und Austausch zu bieten sowie Filmschaffende und Publikum gleichermaßen zu begeistern. Das Festival versteht sich als mediales Innovationslabor und als Bühne für deutsche und internationale Filmkunst sowie anspruchsvolle Unterhaltung.

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Die Sparkasse Bremen AG

Die Sparkasse Bremen 1825 von Bürgern für Bürger gegründet, steht die Sparkasse Bremen für hanseatische Werte und Gemeinwohl. Das „Möglichmachen“ ist von Beginn an Teil der Unternehmensphilosophie. Mit einer Bilanzsumme von rund 15,1 Milliarden Euro und 1.289 Mitarbeitenden ist sie Marktführerin für Finanzdienstleistungen und eine der größten deutschen Sparkassen. Ihren 400.000 Privatkundinnen und -kunden bietet sie mehrfach ausgezeichnete Beratungsleistungen rund ums Sparen und Finanzieren sowie zu Vorsorge- und Immobilienthemen. ür rund 25.000 Firmenkunden ist sie starke Partnerin des Mittelstandes. Sie begleitet unternehmerisches Wachstum – von Start-ups und Traditionsunternehmen über Gewerbe, Handel und Handwerk bis zur Industrie, mit Branchenexpertise und Kompetenz vor Ort.

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Doch die Sparkasse Bremen ist mehr als eine Bank - sie ist fester Bestandteil Bremens und Unterstützerin von Kunst und Kultur, Sport, Umwelt, Sozialem, Bildung und Wissenschaft. Weil´s um mehr als Geld geht, ermöglicht und fördert die Sparkasse Bremen jedes Jahr mit mehreren Millionen Euro kleine und große Projekte in Bremen. Die Kinder- und Jugendförderung liegt ihr besonders am Herzen.
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