Optischer Gewinn mit neuer Fassade

Wärmedämmung und Ästhetik sind keine Gegensätze

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Warnungen vor hässlichen Fassadendämmungen sind kräftig übertrieben. Gut geplant, haben auch energetisch sanierte Häuser attraktive Fassaden und große Fenster. Eine günstige Gelegenheit für Dämmmaßnahmen bietet ein neuer Fassadenanstrich.

Viele Hausbesitzer fürchten sich davor: Eine Gebäudedämmung könnte das äußere Erscheinungsbild des Hauses beeinträchtigen. "In der Tat, Schießschartenfenster und unattraktive Fassaden sind kein schöner Anblick und tragen daher nicht zum Wohlfühlen bei", sagt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden- Württemberg. "Doch solche unangenehmen Folgen sind ganz einfach zu vermeiden." Fenster etwa könnten nach außen versetzt, die neue Fassade auf die Wünsche der Besitzer abgestimmt werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Ist sowieso ein neuer Fassadenanstrich fällig, sollten die Eigentümer die Chance ergreifen. Da das Gerüst schon steht, reduzieren sich die Kosten deutlich.

Auskunft zu Dämmmaßnahmen gibt es beim kostenfreien Beratungstelefon von Zukunft Altbau: 08000 12 33 33.

Geht bei einer Fassadendämmung das attraktive Äußere eines Hauses verloren? Diese Frage stellen sich viele Hausbesitzer. Entwarnung gibt Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-Württemberg. "Dämmung und gute Gestaltung sind keine Gegensätze, wenn der Ausführung eine kompetente Planung zugrunde liegt." Jedoch gelte es, für das konkrete Haus eine individuelle Lösung zu erarbeiten, damit das jeweilige Gesicht erhalten bleibe. Es gebe ganz unterschiedliche Möglichkeiten der Außen- und Innendämmung, mit denen sich selbst Gründerzeitbauten energetisch ertüchtigen ließen ohne die charakteristische Fassade zu zerstören.

Wird gedämmt, ist es oft auch sinnvoll die Fenster zu erneuern. Gegebenenfalls empfiehlt sich, die Öffnung im Mauerwerk zu vergrößern, da sich durch die Baumaßnahmen die Lichtverhältnisse in den Räumen verändern können. "Ob es sinnvoll ist das Fenster nach außen zu setzen, damit es bündig mit der Fassade abschließt, sollte der planende Architekt entsprechend der konkreten Situation erarbeiten", so Carmen Mundorff. Klappläden könnten weiterver wendet werden - sie sind energetisch sinnvoll und zieren die Fassade. Beim Verkleiden des Wärmedämmmaterials ist die Auswahl groß, der Hausbesitzer kann zwischen unzähligen Putzstrukturen und Putzfarben auswählen. Eine schöne Fassade ist damit ohne Weiteres realisierbar.

Wer seine alte Außenfassade trotzdem nicht verändern will, der kann auf die Technik der Innendämmung zurückgreifen. Bei denkmalgeschützten Häusern ist das oft der Fall. Die Hofseite der Fassade bekommt eine normale Außendämmung. Zur Straße hin wird innen gedämmt. Wichtig ist, dass Material und Konstruktion der Wand aufeinander abgestimmt und bauphysikalisch geprüft werden. Bei der Innendämmung empfiehlt sich beispielsweise der Einsatz von Calciumsilikat- oder Mineraldämmplatten.

Energieberater aus der Region beraten Hauseigentümer umfassend zu den verschiedenen Möglichkeiten der Wärmedämmung. Informationen zur energetischen Gebäudesanierung stehen auf der Seite www.zukunftaltbau.de.
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