Samstag, 16. Dezember 2017


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Die Filme aus der Reihe "Discoveries" des 66. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg

Mannheim-Heidelberg, (lifePR) - Das Festival präsentiert neben dem Wettbewerb traditionell herausragende Independent Filme aus aller Welt in der Reihe „Discoveries“. 11 Produktionen aus drei Kontinenten - davon zwei deutsche Koproduktionen – sind in diesem Jahr zu entdecken. Alle sind für den "Publikumspreis 2017" nominiert.

„Wir haben die ganze Welt abgegrast und wunderbare Film gefunden“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. „Die Vielfalt und erzählerische Qualität der Newcomer ist beeindruckend. Ich freue mich schon jetzt auf den Dialog mit unserem Publikum.“

Die Filme in der Übersicht:

Escape from Patagonia von Francisco D’euffemi und Javier Zevallos

Argentinien 2016 (Deutschlandpremiere)

Die wahre Geschichte des Naturforschers Francisco Moreno, der in die Fänge der Mapuche-Indianer im Süden Argentiniens geriet und wieder entkam und dabei einen indianischen Freund fand wie Old Shatterhand seinen Winnetou.

Light Thereafter von Konstantin Bojanov

Bulgarien / Belgien 2017

Ein junger Maler sucht nach seiner Inspiration als Künstler und hofft, sie bei seinem Idol und Vorbild in der Provence zu finden. Er durchlebt viele Stationen der Kreativität, die der Film mit seinem ungewöhnlichen Formwillen zu einer tief ins Innere der Künstlerseele führenden Reise verdichtet.

Kingdoms von Pelayo Lira

Slowenien / Deutschland 2017 (Deutschlandpremiere)

Zwei junge chilenische Studenten werden zu einem Liebespaar. Aber es füllt sie nicht aus. Die Sehnsucht nach einem Sinn im Leben ist immer noch größer. Ein Film zur Innenwelt der aktuellen Studentengeneration, hier in Lateinamerika...

Have You Seen My Movie? von Paul Anton Smith

Großbritannien / Kanada 2016 (Deutschlandpremiere)

Aus über tausend Filmen hat der Regisseur Szenen zusammengesucht, in denen das Kino, der Saal, der Projektionsraum und das ganze Drumherum eine Rolle spielen, mit legendären Liebesszenen und anderen großen Gefühlen der Zuschauer. Es fügt sich zu einem ganz neuen nostalgischen Film.

Song of Granite von Pat Collins

Irland / Kanada 2017

Filmbiografie des irischen Folk-Sängers Joe Heaney, der mit seiner eigentümlichen Stimme und seinem Festhalten an den Traditionen zu einer Art Volksheld geworden ist. In einer Mischform aus Dokumenten und Spielszenen wird ihm  ein filmisches Denkmal gesetzt.

Tomato Red von Juanita Wilson

Irland / Kanada 2017 (Deutschlandpremiere)

Herumtreiber Sammy hat es schon gewusst, als er in die kleine Provinzstadt hineingefahren ist: Es erwartet ihn eher noch mehr Ärger als das „große Glück“, besonders weil er sofort an das Mädchen mit dem roten Haar gerät.

The Swan von Ása Helga Hjörleifsdóttir

Estland / Deutschland 2017

Ein neunjähriges Mädchen wird aufs Land geschickt um dort  „Verantwortung“ zu lernen.  In der schönen, aber grausamen Einöde werden wir Zeugen eines ebenso poetischen wie  harten Reifeprozesses vor dem Hintergrund einer verzaubernden Landschaft.

Beyond Dreams von Rojda Sekersöz

Schweden 2017

Als die junge Mirja aus dem Gefängnis kommt, will sie eigentlich so weitermachen wie bisher. Das will jedenfalls ihre „coole“ Mädchengang von ihr. Doch es wird auch Zeit für einen großen Schritt zum Erwachsenwerden. Ein Film voller Musik und Witz – nicht nur für das junge Publikum.

Vor lauter Bäumen von Pablo Callisaya

Schweiz 2016

Auch dieser junge Mann ist, wie viele seiner Generation, auf der still verzweifelten Suche nach einem Sinn im Leben, trotz bester Aussichten. Ein sehr genau beobachtetes Porträt einer ganzen Generation, deren Verlorenheit aber auch Kreativität freisetzt.

The Line von Peter Bebjak

Slowakei / Ukraine 2017

Ein Mafiaboss ordnet an der Grenze zwischen der Slowakei und der Ukraine die Verschärfung des Schmuggels an. Ein kleiner „ehrlicher“ Gangster begehrt dagegen auf. Ein Thriller, ein Zeitbild und jede Menge Charakterstudien.

Katie Says Goodbye von Wayne Roberts

USA 2016

Die junge Katie jobbt als Schankmädchen und verdient sich mit käuflicher Liebe bei den vorbeischauenden Truckern etwas hinzu. Erst eine aufkeimende Liebe zu einem Automechaniker lässt sie erkennen, dass sie weggehen muss, um ihr Leben zu verändern.

Das siebtälteste Filmfestival  der Welt ist als „Newcomer-Festival“ darauf spezialisiert, jährlich neue Regietalente im Arthouse-Bereich zu entdecken und berühmt für seine hochkarätige Auswahl, die sich – unter dem Motto „Weniger ist Mehr“ – auf rund 50 Filme beschränkt, die allerdings echte Uraufführungen sein müssen. Die Newcomer aus Mannheim-Heidelberg bleiben meist nicht unbekannt und feiern nach einigen Jahren internationale Erfolge, so wie zum Beispiel Jim Jarmusch, Atom Egoyan, Wim Wenders, Thomas Vinterberg, Derek Cianfrance, Lou Ye, Hong Sang-soo, Rafi Pitts oder Guillaume Nicloux, die in Mannheim-Heidelberg als Anfänger ihre Weltkarriere begangen. Trotz der großen Anerkennung in der Fachwelt ist Mannheim-Heidelberg zugleich immer ein echtes Publikumsfestival geblieben. Es ist damit eine einzigartige Plattform des kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Dialogs durch Filmkunst - und das seit mehr als 65 Jahren.

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