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Pressemitteilung BoxID: 493269 (ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim)
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Konjunkturerwartungen geben erneut nach

ZEW-Konjunkturerwartungen

(lifePR) (Mannheim, ) .
- ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland
29,8 Punkte (-3,3 ggü. Vormonat)
- ZEW-Konjunkturerwartungen Eurozone
58,4 Punkte (+3,2 ggü. Vormonat)
- Konjunkturelle Lage Deutschland
67,7 Punkte (+5,6 ggü. Vormonat)
- Konjunkturelle Lage Eurozone
-27,7 Punkte (-2,1 ggü. Vormonat)

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich im Juni 2014 erneut verschlechtert. Der entsprechende Indikator geht um 3,3 auf 29,8 Punkte zurück (langfristiger Mittelwert: 24,7 Punkte). Dabei handelt es sich um den sechsten Rückgang in Folge, der jedoch wesentlich schwächer ausfällt als im Vormonat: Im Mai 2014 verlor der Indikator mehr als zehn Punkte.

"Zwar läuft die deutsche Konjunktur derzeit sehr gut, doch die Luft nach oben wird dünner. Dass dem witterungsbedingt starken ersten Quartal 2014 ein weniger starkes zweites Quartal folgen wird, deutet sich bereits an. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im leichten Rückgang der ZEWKonjunkturerwartungen wider", kommentiert ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest.

Stützend dürfte sich dagegen das Maßnahmenpaket der EZB ausgewirkt haben. Hierauf deutet hin, dass die Prognosen der ZEW Finanzmarktexperten nach dessen Ankündigung etwas optimistischer ausgefallen sind.

Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland steigt im Juni 2014 um 5,6 auf 67,7 Punkte.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone sind im Juni gestiegen. Der entsprechende Indikator legt 3,2 Punkte gegenüber dem Vormonat zu und steht nun bei 58,4 Punkten.

Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich im Juni um 2,1 auf minus 27,7 Punkte verschlechtert.

An der Umfrage im Rahmen des ZEW-Finanzmarkttests des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vom 2. - 16.6.2014 haben sich 234 Analysten und institutionelle Anleger beteiligt. Sie wurden nach ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt. Der Indikator Konjunkturerwartungen gibt die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung auf Sicht von sechs Monaten in Deutschland wieder.

ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim

Das ZEW arbeitet auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung. Dabei hat es sich insbesondere durch die Bearbeitung international vergleichender Fragestellungen im europäischen Kontext sowie den Aufbau wissenschaftlich bedeutender Datenbanken (z. B. Mannheimer Innovationspanel, ZEW Gründungspanel) national und international profiliert. Die zentralen Aufgaben des ZEW sind die wirtschaftswissenschaftliche Forschung, die wirtschaftspolitische Beratung und der Wissenstransfer. Das ZEW wurde 1991 gegründet. Derzeit arbeiten am ZEW 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund zwei Drittel wissenschaftlich tätig sind.

Forschungsfelder des ZEW:

Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement; Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung; Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung; Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft; Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement; Informations- und Kommunikationstechnologien; Wettbewerb und Regulierung; Internationale Verteilungsanalysen.

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