Freitag, 20. Oktober 2017


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Bildungsgipfel muss nationale Bildungsinitiative starten

Berlin, (lifePR) - Zu den Ergebnissen des mittlerweile fünften Bildungsmonitors des IW (Institut der deutschen Wirtschaft) erklärt der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer:

"Eine nationale Bildungsinitiative muss die Antwort auf die weiterhin negativen Ergebnisse des 5. Bildungsmonitors sein. Familien- und Vorschulerziehung, Schul-, Hochschul- und Berufsbildung und die bessere Integration von Familien mit Migrationshintergrund müssen als ganzheitliche Aufgabe begriffen werden. Der Bildungsgipfel der Bundeskanzlerin und der Länderchefs im Oktober muss als Chance genutzt werden, gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Gruppen ein darauf basierendes Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen.

Die Bundesländer gehen die bildungspolitischen Hausaufgaben bisher zu langsam an: Es fehlen Kita-Plätze, der Ausbau der Ganztagsschulen kommt nur schleppend voran und die soziale Herkunft bestimmt weiterhin maßgeblich den Bildungserfolg. Die Antworten darauf können nur ein verpflichtendes Vorschuljahr mit dem Schwerpunkt auf Spracherziehung, mehr Ganztagsbetreuung in allen Vorschul- und Schulformen, sowie eine frühzeitige Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft zur Berufsorientierung sein.

Der Bildungsmonitor zeigt jedoch auch positive Entwicklungen: Die Verkürzung der Bildungszeiten steigert die Effizienz des Bildungssystems. Dank Vergleichsarbeiten und Zentralprüfungen ist eine Qualitätskontrolle möglich geworden. Und die Beteiligung bei Fremdsprachen oder Auslandsaufenthalten führt zu mehr Internationalität."

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