Sonntag, 19. November 2017


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ZAMG Trockenheit: Seit Jahresbeginn teilweise nur 14% des mittleren Niederschlags

Wien, (lifePR) - Der Waldbrand im Lungau und die Böschungsbrände im Inntal hängen mit der bisher ungewöhnlichen Trockenheit zusammen: Seit Jahresbeginn sind laut ZAMG Klimatologen Gerhard Hohenwarter in Imst im Oberinntal mit 19 Liter pro Quadratmeter nur 14% und in Innsbruck mit 38 Liter nur 27% des mittleren Niederschlags in Form von Schnee oder Regen gefallen. Trocken ist es auch im Lungau, im Ennstal und im Montafon: In St. Michael sind gerade mal 26% (28,8 Liter), in Aigen 33% (60,7 Liter) und in Partennen bis jetzt nur 42% (102,9 Liter) des üblichen Niederschlags gefallen.

Vorläufig wird es mit dem sonnig warmen Frühlingswetter noch trockener: Der ZAMG Waldbrandgefahrenindex zeigt für die kommenden Tage im Montafon, im Inntal, dem Ennstal, sowie im Salzkammergut und in der Region Eisenwurzen bis auf weiteres geringe Waldbrandgefahr (Stufe 2 der fünfteiligen Gefahrenskala). "Südhänge, die seit längerem schneefrei sind und auf die die Sonne ungehindert brennt, sind besonders zu beachten", betont ZAMG Waldbrandexperte Alexander Beck.

Der nächste Regen, der die Waldbrandgefahr dämpft, ist in der Nacht auf Samstag zu erwarten: "Nach heutigem Stand sollten es 5 bis 10 Liter pro Quadratmeter sein", prognostiziert Alfred Neururer, ZAMG Meteorologe in Innsbruck.

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