Samstag, 21. Juli 2018


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ZAMG: Schneefall war am Wochenende nur 40 Kilometer zu weit im Norden

Wien, (lifePR) - Im Gegensatz zum Süden Österreichs, ist am vergangenen Wochenende im Osten weniger Schnee als erwartet gefallen. Trotzdem keine wirkliche Fehlprognose, analysiert Chritian Csekits, Meteorologe an der ZAMG: "Es war am Wochenende denkbar knapp!", erläutert Csekits: "In Retz im Weinviertel lagen gestern am Sonntagmorgen 30 cm Schnee. Wenn da die Okklusion des Adria-Tiefs - wie prognostiziert - nur 40 Kilometer südlicher ansetzt, dann fallen diese Schneemassen in Wien. - Wir sind hier schlicht und einfach an den Grenzen der Prognostizierbarkeit!"

Ähnlich lief es mit der Temperatur: Die Prognosen der Wettermodelle waren für das Wochenende zwar nur um 1 bis 2 Grad in den oberen Luftschichten zu warm - ein geringer Fehler - aber auf die Schneemenge hat er einen großen Effekt: wenn es bei warmen Temperaturen schneit, dann ergeben sich aus der gleichen Menge Wasser statt 15 cm zum Beispiel nur 5 cm Schnee. "Wenn es dann dazu bei 0 Grad, wie am Samstag, statt zu schneien nur regnet - was auf Grund der Luftschichtungen passieren kann - dann kann man sich vorstellen, wie eng es war!"

Also weniger Schnee als erwartet, es war aber trotzdem "ungemein wichtig, vor dieser Wetterlage intensiv zu warnen!", ist Csekits überzeugt: Die durch überfrierenden Nässe eisglatten Straßen waren für die Winterdienste eine große Herausforderung, auf die sie dank der Wetterwarnungen eingestellt waren.

Analyse der Schneefälle um Daisy Online

Die ZAMG wird in wenigen Tagen eine ausführliche Analyse der Schneefälle in Zusammenhang mit dem Tief Daisy und seinem Adria-Randtief Online stellen, auf www.zamg.ac.at.

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