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Pressemitteilung BoxID: 386779 (Wirtschaftsförderung Dortmund)
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"Hier wachsen Ideen": Das Innovationslabor startet in die dritte Runde

Von den "NRW-Pendlern" bis zur Atemluft-Analyse

(lifePR) (Dortmund, ) Mitfahrgelegenheiten auch für kurze Strecken und spontan vermitteln, das ist das erklärte Ziel der "NRW-Pendler". Studierende aus Dortmund, Freiburg und Riga entwickeln derzeit die Funktion, die Fahrer und Mitfahrer auf kurzem Wege zusammenbringt - eine von neun Innovationen, die das "Innovationslabor" in seiner dritten Runde nach vorn bringen will.

"Das 'Innovationslabor' bietet herausragenden Ideen in Dortmund und der Region einen Nährboden", erklärt Stefanie Gerszewski vom dortmund-project der Wirtschaftsförderung, die das Projekt im Rahmen des Netzwerks "Der Innovationsstandort" koordiniert. "Die Teams profitieren von der persönlichen Begleitung durch Mentoren und einem maßgeschneiderten Qualifizierungsprogramm."

Dort treffen die "NRWPendler" dann z.B. auf die Gruppe um Prof. Dr. Oliver Kayser vom Lehrstuhl für Technische Biochemie an der Technischen Universität (TU) Dortmund. Sie entwickelt einen mobilen Detektor, der Cannabis-Konsum in der Atemluft identifizieren kann. Thomas Schwelle und Ralph Wachsmuth wiederum positionieren sich als Systemlieferanten für komplexe Bauteile im Leichtbau. Die Formenbau-Spezialisten von der Fachhochschule Unna bilden eines der drei Hammer Teams.

"Die Region Dortmund-Unna-Hamm beweist 2013 erneut, dass sie über eine Vielzahl hochinnovativer Unternehmensgründungen und Jungunternehmen verfügt", betont Gerszewski. "Dabei lernen die Teilnehmer nicht nur miteinander, sie profitieren auch voneinander." Insgesamt neun Teams wurden ausgewählt, ihre Ideen im Innovationslabor marktreif zu machen und einen Innovationsplan für ihr Wachstum zu entwickeln.

Das wird ihre Kalender ab jetzt neun Monate lang mit Seminaren, Coachings und Workshops füllen. Dazu werden alle Projektpartner aktiv: Die Dortmunder Wirtschaftsförderung vermittelt persönliche Mentoren aus der Industrie. Die Technologie- und Gründerzentren Dortmund, Lünen und Hamm veranstalten "Innovationsworkshops". Die TU Dortmund organisiert gezielt das Qualifizierungsprogramm.

"Es ist schon erstaunlich, wie viel die Teams aus den ersten beiden Durchgängen inzwischen erreicht haben", betont Sonja Hunscha, die das Innovationslabor bei der TU Dortmund begleitet. "Sie haben eigene Büros und Labore angemietet, hervorragende Plätze bei start2grow und anderen Wettbewerben belegt und bereits Personal eingestellt."

Das NRW-Wirtschaftsministerium und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördern das Projekt im Rahmen der "Gründung.NRW"-Initiative. Denn: "Das Innovationslabor ist ein ideales Instrument, um die Hemmschwelle vor Gründungen herabzusetzen und gute Innovationen voranzutreiben", so Stefanie Gerszewski. www.das-innovationslabor.de