Erdöl aus heimischen Quellen

(lifePR) ( Kassel, )
Wintershall entwickelt die heimische Förderung von Erdöl und Erdgas weiter. Die BASF-Tochter investiert allein am Standort Emlichheim in Niedersachsen rund 30 Millionen Euro in zwölf neue Bohrungen – sechs der zwölf Bohrungen wurden zum Jahreswechsel abgeschlossen.

Zwei der Bohrungen haben jetzt mit der Förderung von Erdöl begonnen.
„Wir wollen unserem Erdöl auch in Zukunft ordentlich Dampf machen“, sagt Horst Prei, Betriebsleiter von Wintershall in Emlichheim. An der deutsch-niederländischen Grenze liegt eines der ältesten Erdölfelder Deutschlands. Hier fördert Wintershall seit 70 Jahren auf konstant hohem Niveau Erdöl – das ist weltweit einzigartig. Seit 1981 setzt die BASF-Tochter das technologisch anspruchsvolle Dampfflutverfahren ein.

„Wir gehen davon aus, dass dieser Standort auch in den nächsten 25 Jahren einen Beitrag zur Versorgung Deutschlands mit Erdöl leisten wird“, sagt Prei. Dabei helfen sollen die 12 neuen Bohrungen, die im September 2016 gestartet sind. Sie erschließen die bekannte Erdöllagerstätte, den Bentheimer Sandstein, in einer Tiefe von 700 bis 900 Metern. Wintershall schließt die laufende Bohrkampagne im Frühjahr 2017 ab.

Acht der zwölf Bohrungen dienen später der Erdölförderung, über vier Bohrungen wird heißer Dampf in die Lagerstätte injiziert. Unter hohem Druck bringt Wintershall 300 Grad heißen Wasserdampf in die Lagerstätte ein. Das im Gestein festsitzende Erdöl erwärmt sich, wird dünnflüssiger und fließt leichter zu den Produktionsbohrungen. Dieses Dampfflutverfahren ermöglicht die im internationalen Vergleich einzigartig lange Zeit der Plateauförderung. In Kombination mit der Horizontalbohrtechnik schafft das einen überdurchschnittlichen Entölungsgrad von über 40 Prozent – üblich sind etwa 30 Prozent.

Unterdessen hat Wintershall eine neue Erdölbohrung am Standort Aitingen bei Augsburg erfolgreich abgeschlossen und jetzt auch die Produktion aufgenommen. Die BASF-Tochter fördert im Alpenvorland bereits seit 1979 Erdöl und ist der größte Erdölförderer in Bayern.

Die heimische Erdölförderung leistet nicht nur einen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Deutschland. Erdöl aus heimischen Quellen ist auch im Alltag ein unverzichtbarer Rohstoff – kein Medikament, kein Windrad und kein iPad ohne Erdöl. Wintershall sammelt darüber hinaus mit der Förderung in Deutschland wichtiges Know-how, das den Zugang zu internationalen Energiequellen erst ermöglicht und Türen für globale Partnerschaften öffnet.

Auch die Öffentlichkeit zeigt großes Interesse an den Aktivitäten von Wintershall in Deutschland. Rund 600 Bürger besuchten bei einem Tag der offenen Tür die Bohranlage, die die BASF-Tochter derzeit in Emlichheim einsetzt. Auch in Aitingen kamen rund 250 Bürger zum Bohrplatz. „Solche Bohrplatzbesichtigungen sorgen nicht nur für Akzeptanz vor Ort. Damit pflegen wir auch die gute und über Jahrzehnte gelebte Nachbarschaft“, sagt Andreas Scheck, Leiter der deutschen Wintershall-Aktivitäten.

Weitere Informationen zu den Bohrprojekten finden Sie im Internet unter www.wintershall.de

Die Arbeit auf dem Bohrplatz in bewegten Bildern – das zeigt der Film im Wintershall-YouTube-Kanal: www.youtube.com/wintershall
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