Internationaler PIWI Weinpreis 2014: Preisvergabe und offene Verkostung am 5. Juli im Frankfurter Hof, Mainz

(lifePR) ( Frasdorf, )
Internationaler PIWI Weinpreis: Urkundenvergabe und Verkostung unter der Schirmherrschaft von Weinbau- und Umweltministerin Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz), der Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Hessen) und dem Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde (Baden-Württemberg)

Am 5. Juli um 14 Uhr im Frankfurter Hof, Mainz

Nach dem großen Erfolg des Internationalen PIWI Weinpreises 2014 präsentiert PIWI International e. V. und ECOVIN die Gewinner der Prämierung bei einer offiziellen Urkundenübergabe mit anschließender Verkostung im Rahmen des 38. Weltkongresses für Rebe und Wein in Mainz. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Weinkönigin Janina Huhn moderiert und findet am Sonntag, dem 5. Juli 2015, im Hotel Frankfurter Hof statt. Erwartet werden Gewinner der Medaillen Großes Gold und Gold aus insgesamt 9 Ländern - darunter auch Winzer aus Schweden, Ungarn und den Niederlanden. Diese werden nicht nur bei der Urkundenvergabe durch die rheinland-pfälzische Staatsministerin Ulrike Höfken sowie die hessische Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser und den Leiter des baden-württembergischen Referats für Garten-, Obst- und Weinbau Dr. Konrad Rühl geehrt - ihre Siegerweine stehen im Anschluss auch zur offenen Verkostung bereit.

Insgesamt 234 PIWI-Weine aus elf Herkunftsländern wurden zum vierten Internationalen PIWI Weinpreis im November 2014 eingereicht. Neben der deutlich angestiegenen Sortenvielfalt, stellte PAR®-Verkostungsleiter Martin Darting einen beachtlichen Qualitätszuwachs bei den Sorten Cabernet Cortis, Solaris und Johanniter fest, die er auf einer Ebene mit bekannten Burgundertypen sieht. Bei der Prämierung sind zudem die guten Qualitäten aus den nördlichen Weinländern positiv aufgefallen. So waren zum Beispiel die niederländischen Regionen Gelderland und Flevoland mehrfach in den Kategorien Gold und Silber vertreten.

Wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll: Die PIWI-Rebe

Die pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, kurz PIWIs, gelten als besonders wirtschaftlich, da sie es dank ihrer Resistenz gegen den Falschen und den Echten Mehltau erlauben, weitestgehend auf Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Diese Eigenschaft spart dem Winzer nicht nur Zeit und Geld, sie hat auch für das Ökosystem Weinberg einen positiven Effekt. Nicht zuletzt ersparen die PIWIs den empfindlichen Weinbergsböden zusätzliche Traktorfahrten, was einen wichtigen Beitrag zu deren Schutz und Erhaltung leistet. Zu den pilzwiderstandsfähigen Rebsorten zählen bekannte Vertreter wie Solaris, Johanniter, Regent und Cabernet Blanc, aber auch zahlreiche unbekanntere Sorten wie Staufer, Rondo, Souvignier und Baco Noir. Der Internationale PIWI Weinpreis hat seit seiner Gründung im Jahr 2011 maßgeblich zur Steigerung des Bekanntheitsgrades dieser bemerkenswerten Reben beigetragen.

Der reguläre Eintrittspreis zur Verkostung beträgt 10 Euro pro Person. Für Termine, Interviewanfragen und Akkreditierungen stehen Gisela Wüstinger und Sonja Hartung unter folgenden Kontaktadressen zur Verfügung:

Über PAR®: Die Verkostung zum Internationalen PIWI Weinpreis wird nach dem international anerkannten sensorischen Prüfsystem PAR® durchgeführt, das als besonders objektiv und transparent gilt. Ziel der Prämierung ist es, die Vielfalt und Differenzierung der PIWI-Weine in objektiven Degustationsergebnissen darzustellen. Im analytischen Teil der PAR-Methode richtet sich die Dokumentation der Weine nach Herkunft, Sorte und Ausbau beziehungsweise Stilistik. Im qualitativen Teil der Verkostung werden die analytisch gefundenen Ausprägungen, wie zum Beispiel Aroma, Süße und Säure, eingeschätzt. Die subjektiven Vorlieben der Verkoster haben keinen Einfluss auf die Wertung. Am Ende steht eine Bewertung, die detailliert darstellt, wie einzelne Kriterien zum Ergebnis und den abschließend vergebenen Qualitätspunkten beigetragen haben.

PIWI International e.V. fördert den Informationsaustausch zwischen Forschungsanstalten, Züchtern, Rebveredlern, sowie den Anbauern von PIWI-Reben und Weinproduzenten. In den letzten Jahren haben zahlreiche pilzresistente Rebsorten Eingang in die Praxis gefunden, einige davon erst versuchsweise. Seitens der Winzer besteht ein großer Informationsbedarf über diese Rebsorten. Dazu gehören ausführliche Beschreibungen ihrer Eigenschaften, Anleitungen für die optimale Weinbereitung, Degustationen, Diskussion von Vermarktungsfragen und Information der Konsumenten. Neben der Durchführung von Tagungen und regionalen Arbeitskreisen ist die Initiierung des jährlichen internationalen PIWI Weinpreises wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen von PIWI International. www.piwi-international.de
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