Sonntag, 22. Juli 2018


  • Pressemitteilung BoxID 682396

Aufsichtsrat der WFG informiert sich in Gronau über Gesundheitswirtschaft

Beratung über aktuelle Fragen der Wirtschaftsförderung: Breitbandausbau, Digitalisierung, Automatisierungstechnik und Energieeffizienz

Ahaus, (lifePR) - Zu seiner turnusmäßigen Sitzung traf sich jetzt der Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) in Gronau. Zuvor besuchten die Aufsichtsratsmitglieder das St. Antonius-Hospital und diskutierten mit Geschäftsführer Ludger Vormann über aktuelle Fragen des Gesundheitswesens und der Gesundheitswirtschaft.

 

Vormann machte insbesondere auf die Bedeutung des Hospitals als Wirtschaftsfaktor aufmerksam, ebenso aber auch auf die Anforderungen, die ein modernes Krankenhaus zu erfüllen habe: leistungsfähige Gesundheitsversorgung, moderne Medizintechnik, qualifiziertes und den Patienten zugewandtes Personal, zugleich aber auch Einhaltung der Kostenstrukturen und der Vorgaben der Krankenkassen. Zwischen diesen Rahmenbedingungen bewege sich das St. Antonius-Hospital auf einem zukunftsorientierten Weg, wie Vormann betonte: „Wir sind leistungsmäßig und fachlich sehr gut aufgestellt.“ Dabei kann das St. Antonius-Hospital auf besondere Stärken verweisen, die es in dieser Weise anderswo nicht gibt, wie etwa das roboterassistierte Operieren. Vormann: „Dabei können z.B. auch Experten sogar aus Übersee mit einbezogen werden. All das geschieht zum bestmöglichen Wohl unserer Patienten.“

 

Der Chefarzt der Urologie Dr. Jörn H. Witt informierte detailreich über das von ihm vor über 12 Jahren initiierte Roboter-unterstützte minimal invasive Operieren. Das St. Antonius-Hospital ist aufgrund seiner hohen fachlichen und technischen Kompetenz europaweit führend auf diesem Gebiet. Wie dies in der Praxis erfolgt, konnten die Aufsichtsratsmitglieder per Live-Übertragung einer tatsächlichen Operation verfolgen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates der WFG zeigten sich beeindruckt von den technischen Möglichkeiten im Bereich der roboterassistierten Medizintechnik. Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Dr. Kai Zwicker lobte ausdrücklich das besondere Engagement des Krankenhauses und die damit verbundene ausgezeichnete medizinische Leistungsfähigkeit: „Sie sind damit Vorbild für andere und zugleich Beweis dafür, dass medizinische Versorgung im ländlichen Raum durchaus besondere Qualität haben kann.“ Die Aufsichtsratsmitglieder, überwiegend Bürgermeister und Mitglieder des Kreistages Borken, nutzten die Gelegenheit auch allgemeine Fragen des Gesundheitswesens anzusprechen, etwa den Ärztemangel, die Ärzteversorgung im ländlichen Raum, die Möglichkeiten der Telemedizin und die Wettbewerbssituation im Gesundheitswesen. „Ein beeindruckender Besuch, der uns allen interessante Erkenntnisse gebracht hat“, so das Resümee von Landrat Dr. Kai Zwicker. Auch Gronaus Bürgermeisterin Sonja Jürgens machte deutlich, dass das St. Antonius-Hospital den guten Namen von Gronau weit über die Region hinaus trage: „Immer wieder kommen Besucher von weit her, um sich über die leistungsfähige Medizintechnik, über die das Krankenhaus in Gronau verfügt, zu informieren. Für unsere Stadt ist das Krankenhaus ein wichtiger Standortfaktor.“

 

In der anschließenden Sitzung behandelte der Aufsichtsrat eine umfangreiche Tagesordnung. Dabei ging es um aktuelle Fragen der Breitbandversorgung im Kreis Borken, um die Anforderungen der Digitalisierung im Mittelstand sowie um Projektarbeiten in den Bereichen Robotik und Automatisierungstechnik. Weitere Themenfelder waren die Förderung der Energieeffizienz sowie Beiträge zum Klimaschutz. WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider gab zudem einen unfassenden Überblick über laufende Projekte und über die Einbindung der WFG in landesweite Initiativen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Studie: Seniorenresidenzen 2018

, Gesundheit & Medizin, DISQ Deutsches Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG

Wer sich im Alter in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohlfühlt und die nötigen finanziellen Mittel hat, für den sind Seniorenresidenzen eine...

Nur noch 0,1 Prozent* pro Euro ab 60.000 Euro Abrechnungsvolumen

, Gesundheit & Medizin, Deutsches Medizinrechenzentrum GmbH

Für die komfortable Abrechnung von Pflegedienstleistung­en über die Onlineplattform des DMRZ (Deutsches Medizinrechenzentrum GmbH) werden die...

ICE AESTHETIC enters the UK – Medizinische Kryolipolyse in London

, Gesundheit & Medizin, ICE AESTHETIC GmbH

Nicht nur in Deutschland erfreut sich die innovative Behandlungsmethode der Kryolipolyse wachsender Beliebtheit. Im Vereinigten Königreich ist...

Disclaimer