Freitag, 19. Januar 2018


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"Fahrzeuge für Kunden, die unsere Begeisterung teilen."

Rheda-Wiedenbrück, (lifePR) - Thomas Siegert ist Leiter der Entwicklung der Westfalia Mobil GmbH. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Gebürtig stammt der 33-Jährige Diplom Ingenieur aus Dresden. In einem Interview äußert er sich zu den Grundgedanken und Überlegungen, die hinter dem neuen Westfalia Club Joker stehen.

Herr Siegert, Sie sind als Leiter der Entwicklung bei Westfalia Mobil für den neuen Club Joker verantwortlich. Nach mehreren Jahren ohne VW - warum jetzt wieder ein Modell auf T5?

Die Abstinenz vom VW T5 hatte andere Hintergründe und nicht den, dass Westfalia darauf nicht einen Ausbau anbieten wollte. In Absprache mit VW ist es nun für uns wieder möglich auf dem T5 auszubauen, wobei unser Club Joker eine andere Zielgruppe innerhalb des Segmentes kompakter Campingbusse anspricht als der California.

Was waren für Sie die wesentlichen Ziele, die Sie mit diesem Fahrzeug verfolgt haben? Was war ihr Lastenheft?

Kernziel des Projektes war es, die traditionsreiche Verbindung eines VW Busses mit einem Westfalia Ausbau wieder zu beleben und dabei einen innovativen Camper zu entwickeln, der sich einerseits vom California abgrenzt und zum Anderen gegenüber Mitbewerbern spürbare Vorteile bietet. Das Lastenheft wurde in Zusammenarbeit mit Vertrieb und unseren Händlern entwickelt, als Symbiose aus Marktanforderungen und eigenen Ideen. Um es kurz zu umreißen: es war die Kernanforderung einen VW Camper mit festem Hochdach, Nasszelle, Warmwasserversorgung, WC und bequemen Betten zu entwickeln in Westfalia typischer Designund Verarbeitungsqualität.

Wo zeichnet sich der Club Joker in Ihren Augen im Vergleich zu den Wettbewerbern aus?

Zu den klassischen Mitbewerbern im Reisemobilbereich unterscheiden wir uns durch ein neues Raumkonzept, ein eigenes Westfalia Hochdach sowie einen Ausbau mit hoher Design- und Materialqualität.

Was sind in Ihren Augen die Highlights bei diesem Fahrzeug?

Die Pluspunkte des Club Jokers sind zum einen sein Westfalia-typisches Hochdach mit integriertem, schiebbaren und 1,30 m breitem Dachbett, welches bei Nichtnutzung den Kunden die Raumfreiheit des kompletten Innenraumes eröffnet zum anderen das Raumbadkonzept seitlich im Heck, das viel Alltagsraum lässt und bei Nutzung einen beachtlich großen WC- oder Duschraum schafft. Des Weiteren die Warmwasserheizung, durch ihr angenehmes Heizklima und eine Sitzbank mit sehr gutem Sitz - und davon getrenntem Schlafkomfort. Außerdem haben wir eine Küche mit bequemen, großen Schubladen entwickelt und Seitenflächen mit formschönen, praktischen Verkleidungen ausgestattet.

Warum haben Sie beim Dach eine Alkovenform, ähnlich wie bei dem T4 California Exclusive verwendet, und nicht etwa die Form eines Polyroof Daches?

Mit Polyroof oder SCA Dächern zu arbeiten, haben wir selbstverständlich in Erwägung gezogen, haben aber in beiden Fällen aufgrund der Kompromisse für den zur Verfügung stehenden Raum im Inneren einen eigenen Weg beschritten. Nur mit unserem eigenen Funktionsdach konnten wir eine intelligente und bequeme Bettlösung entwickeln, die viel Freiraum zum Leben im Fahrzeug lässt, ohne dass der Kunde immer sein Bett vor oder über dem Kopf hängen hat.

Warum verwenden Sie eine Warmwasserheizung?

In erster Linie durch das damit verbundene bessere Raumklima. Die Konvektoren funktionieren wie ein klassischer Heizkörper zu Hause und erwärmen die Raumluft quasi indirekt. Für Kunden, die die trockene Luft einer Luftgebläseheizung stört, ist die Warmwasserheizung ein wichtiger Beitrag zu mehr Behaglichkeit und Wohlgefühl.

Wie würden Sie den Club Joker im Hinblick auf seine Alltagstauglichkeit charakterisieren?

Der Joker kann im Alltag noch gut als Haupt- oder Zweitfahrzeug gefahren werden, wie auch sein berühmter Vorgänger mit Stufenhochdach auf T3 Basis. Die Gesamtlänge beträgt 5,29 m und die Höhe 2,80 m. Ganz klar, tiefgaragentauglich ist kein Hochdachfahrzeug, dafür hat der Kunde immer Stehhöhe im Fahrzeug, ist vor Wetterkapriolen im Schlaf sicher und kann auch einmal mitten in der Stadt stehend duschen.

Wieso kam es eigentlich zum Namen Club Joker?

Unsere Zielgruppe sind die Kunden eines Jokers/Club Jokers mit Hochdach und die eines California Exclusive, denen wir ein modernes, komfortverbessertes Fahrzeugkonzept anbieten möchten. Die erfolgreiche Joker Linie - so war der Name der Westfalia Ausbauten im Eigenvertrieb - war dazu prädestiniert um diese Verbindung wieder aufleben zu lassen. Der Club Joker war die hochwertigere Ausstattungslinie, sodass wir diesen Namen wieder genutzt haben - denn auch der T5 Club Joker hat ja auf kleinem Raum alles Notwendige an mobilem Komfort untergebracht.

Hatten Sie vor Westfalia bereits einen Bezug zu dem Club Joker?

Ja, das waren auch für mich die Anfänge und der Zugang zum mobilen Reisen. In einer Großstadt gibt es nicht viel Platz und als Student wenig Geld, sodass wir damals alle gebrauchte, ältere Westfalia Busse gekauft haben und damit ging es dann in den Semesterferien durch Europa bis an die entlegensten Plätze. Nach einem Ford Nugget zählte auch ein T3 Joker dazu - leider waren die Dieselmotoren noch weit von der Standfestigkeit heutiger Modelle entfernt, sodass ein Motorschaden das finanzielle Ende war. Unser letzter VW Besitz war ein California Exclusive - auch von dem Modell konnten Praxiserfahrungen gut mit in die Club Joker Entwicklung einfließen.

10. Und war das der Grund, warum Sie heute bei Westfalia arbeiten?

Die Begeisterung für Automobile und mobiles Reisen trage ich seit meiner Kindheit in mir - und so bot sich bei Westfalia die einmalige Möglichkeit dies in einer tollen Arbeit zu kombinieren, die mir bis heute noch immer sehr viel Spaß macht. Wir entwickeln im Entwicklungsteam Fahrzeuge für unsere Kunden, die dieselbe Begeisterung in sich tragen.

Sie finden Westfalia auf dem Caravan Salon Düsseldorf in Halle 12 Stand A06.

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