Samstag, 18. November 2017


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Erlebniswochenende rund um Getreide und Stroh

Spaß im Stroh auf der Gartenschau beim Treffpunkt Landwirtschaft

Münster, (lifePR) - Spielen, toben, hüpfen im Stroh – was das Herz gegehrt, das können die Jüngsten auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe beim „Treffpunkt Landwirtschaft“ im Arminiuspark“ am 5. bis 6. August. Einen großen Mitmach- und Erlebnistag rund um Getreide und Stroh erwartet den kleinen und großen Besuchern. Nicht nur das: Viel Wissenswertes rund um unser Getreide, vom Anbau, über die verschiedenen Getreidearten bis hin zur Ernte, wird geboten. Zudem werden der Kreislandfrauenverband Paderborn-Büren am Sonntag (6.8.2017) ab 14 Uhr die Erntekrone für das große Erntedank-Abschluss-Wochenende auf der Gartenschau (am 15. Oktober) binden. Darüber hinaus werden Vertreter und Vertreterinnen der Buker Spinnstube zeigen wie Wolle gesponnen wird, dazu werden Lieder gesungen.

„Zu einem Riesen-Stroh-Vergnügen bei Riesen-Strohrutsche und Kettcar-Rennen im Strohparcours laden wir Groß und Klein ein“, so Jens Tofall, Vorsitzender der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bad Lippspringe. Ebenso ist die KLJB Paderborn mit einem Infostand vertreten. Getreide und Stroh und mehr: An Hand eines Modell-Mähdreschers wird genau die Funktionsweise eines richtigen Dreschers in Aktion gezeigt. „Die einzelnen Arbeitsschritte werden veranschaulicht und erklärt“, so der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Paderborn Hubertus Beringmeier. Die kleinen und großen Gäste können an dem Aktionswochenende ebenfalls weitere Landmaschinen in echt, verschiedene Ackerparzellen mit heimischen Feldfrüchten oder eine Getreide-Fühlbar mit unterschiedlichen Getreidekörnern erkunden. „Außerdem werden Erklärungen zu den Ackerfrüchten mittels Führungen geboten“, erläutert Franz Jöring vom Landwirtschaftlichen Ortsverband Bad Lippspringe.

Landfrauen binden Erntekrone

Mehr noch: „Der Kreislandfrauenverband Paderborn-Büren wird an dem Sonntag (6.8.2017) ab 14 Uhr die Erntekrone für das große Erntedank-Abschluss-Wochenende am 15. Oktober auf der Gartenschau binden“, erläutert die Kreislandfrauenvorsitzende Kornelia Wegener. Darüber hinaus werden acht Vertreter und Vertreterinnen der Buker Spinnstube am Sonntag von 15 bis 16 Uhr Einblicke in die alte Handwerkstechnik des Spinnens geben. „Sie zeigen wie Wolle gesponnen wird“, erklärt die Kreislandfrauenvorsitzende. „Dazu werden sie in geselliger Runde Lieder singen.“

Brot, Brötchen oder Müsli essen wir jeden Tag. Aber woher das Getreide dafür kommt, das wissen viele heute nicht mehr so genau. Wussten Sie, dass die wichtigsten Getreidearten in Deutschland Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel und Mais sind? Aus unserem Getreide werden Brot, Brötchen, Kuchen und andere Backwaren, Teigwaren wie Nudeln, Grieß, Graupen, Getreideflocken, Stärke, Malz und Spirituosen hergestellt. „Ein Teil des Getreides wird als Futter für die Tiere verwendet“, so Beringmeier. Und für ein 1000-g-Weizenbrot muss ein Landwirt etwa 550 g Weizen ernten. Dies entspricht einer Zahl von etwa 11 000 Weizenkörnern. Bei einem Durchschnittsertrag von 80 dt/ha werden dafür etwa 0,70 m² benötigt.

„Schauen Sie vorbei: „Tauchen Sie ein in die Welt der Landwirtschaft, haben Sie Spaß im Stroh und erkunden sie Vieles rund um Getreide und Co.“, lädt der Landjugendvorsitzende Jens Tofall ein.

Kasten: Riesen auf dem Acker
Riesige, runde Strohballen liegen zur Erntezeit auf den Stoppelfeldern. Ein großes Exemplar kann bei einer Breite von 1,20 Meter 150 bis 180 Kilogramm wiegen. Die je Hektar anfallende Strohmenge entspricht im Durchschnitt der 1,2-fachen Kornmasse. Bei einem Kornertrag von acht Tonnen je Hektar erntet der Landwirt durchschnittlich neun Tonnen Stroh. „Der Mähdrescher erledigt die bei der Getreideernte anfallenden Arbeiten heute in einem Arbeitsgang“, erläutert der Kreisverbandsvorsitzende Beringmeier. Zuerst wird das Getreide gemäht, anschließend werden die Körner aus den Ähren gedroschen und das Korn vom Stroh getrennt. Nach der Reinigung werden die Körner im Korntank des Mähdreschers gesammelt. Ist dieser ausreichend gefüllt, kommen die Körner auf Anhänger, also Transportfahrzeuge und werden abtransportiert. Das Stroh wird entweder zur Einarbeitung lose auf dem Acker verteilt oder zu Ballen gepresst, damit es gut in die Scheune passt.

Die Strohballen sind sehr groß, entweder eckig oder rund. „Die Ballen werden in der Schweine- und Rinderhaltung als Einstreu verwendet“, erläutert Franz Jöring. Die wesentlich kleineren Strohbunde sind etwa 12 bis 15 Kilogramm „leicht“ und vor allem bei Pferde- und Kleintierhaltern beliebt. Ackerbaubetriebe verwenden das geerntete Stroh gern zur Düngung. Hierfür wird das zerkleinerte Stroh breitflächig auf dem Feld verteilt und mit dem Boden vermischt. Durch die Strohdüngung führt der Landwirt dem Boden organische Substanz und die darin enthaltenen Nährstoffe zu. So verbessert sich die Struktur des Bodens. Außerdem wird die Erosionsgefahr vermindert, was dem Umweltschutz dient.

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