Donnerstag, 23. November 2017


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Richtig Blutdruck messen kann so einfach sein - Mit den 8 goldenen Regeln von aponorm

Hillscheid, (lifePR) - Der Blutdruck ist eines der wichtigsten Vitalkennzeichen des menschlichen Körpers. Er signalisiert, mit welchem Druck das Blut durch den Körper gepumpt wird. Die Gefahr: Einen zu hohen Blutdruck spürt man nicht. Er tut nicht weh, macht nicht müde und beeinträchtigt den normalen Tagesablauf nicht. Dennoch ist er Risikofaktor Nr. 1 für schwerwiegende Krankheiten wie etwa Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere lebensbedrohliche Organveränderungen. Darum ist es wichtig, den Blutdruck beim Arzt regelmäßig kontrollieren zu lassen. Werden erhöhte Werte festgestellt, leitet der Arzt die notwendigen Behandlungsmaßnahmen ein. Heimmessungen sind zusätzlich notwendig.

Anhand der nachfolgenden Informationen vermeiden Sie Fehler in der Anwendung und reduzieren die Gefahr, dass falsche Messergebnisse entstehen:

REGEL 1
Messen Sie immer unter gleichen Bedingungen und dokumentieren Sie Ihre Werte

Messen Sie stets zur gleichen Uhrzeit und unter den möglichst gleichen Bedingungen. Am besten zwischen 6-9 Uhr morgens und 18-21 Uhr abends. Halten Sie diese Werte täglich in einem Blutdruckpass fest. Über einen längeren Zeitraum dokumentiert, erhalten Sie so eine verlässliche Aussage. Verlassen Sie sich niemals auf einzelne, stichprobenartige Messungen. Mehrfachmessungen direkt hintereinander (mit dem gleichen oder unterschiedlichen Geräten) oder sehr viele Messungen über den Tag verteilt, sind schwer miteinander vergleichbar bzw. nicht nötig.

REGEL 2
Achtung bei Essen, Nikotin, Medikamenten-Einnahme & Co.

Führen Sie bis zu einer Stunde nach Mahlzeiten, Getränke- und/oder Tabakkonsum bzw. bis zu 20 Minuten, nachdem Sie ein Bad genommen haben, KEINE Messungen durch. Auch Messungen, wenn Sie gerade starken Harndrang verspüren, frieren oder sehr schwitzen, können die Messwerte verfälschen. Ebenso kann starker Lärm in unmittelbarer Nähe Ihren Blutdruck beeinflussen.

Wenn Sie Medikamente nehmen müssen, dokumentieren Sie am besten, ob die Einnahme an diesem Tag bereits erfolgt ist oder nicht (und wenn ja, um welche Uhrzeit).

REGEL 3
Entspannen Sie sich vor jeder Messung ausreichend

Achten Sie darauf, vor jeder Messung mindestens 5-10 Minuten zur Ruhe zu kommen und jede Art von physischer oder psychischer Anstrengung zu vermeiden. Nehmen Sie eine entspannte Haltung ein. Lehnen Sie sich zurück, stellen Sie Ihre Füße schulterbreit flach auf den Boden (Beine nicht überkreuzen) und denken Sie an etwas Schönes (auch psychische Erregung kann sich auf den Blutdruck auswirken).

REGEL 4
Nutzen Sie immer den gleichen Arm für Ihre Blutdruckmessung

Messen Sie stets am gleichen Arm. Eine Faustregel besagt, dass i.d.R. der dem Herzen nähere Arm benutzt werden sollte. Sofern Sie von Ihrem Arzt keine andere Empfehlung haben, nutzen Sie also Ihren linken Arm. Tipp: Fragen Sie Ihren Arzt nach einer Seitenvergleichsmessung, um Ihren individuellen Messarm sicher festzustellen, denn nicht bei jedem ist es tatsächlich der linke Arm. Es sollte dann der Arm genutzt werden, an dem bei Ihnen die höheren Blutdruckwerte gemessen werden.

REGEL 5
Achten Sie auf Position und Sitz der Manschette

Bei Oberarm-Blutdruckmessgeräten gilt: Die richtige Größe der Manschette ist entscheidend für eine korrekte Messung. Überprüfen Sie daher vorab, ob Ihre Manschette für Ihren Oberarmumfang geeignet ist. Messen Sie dazu mit einem Maßband an der dicksten Stelle Ihres Oberarms und vergleichen Sie das Ergebnis mit der angegebenen Größe auf der Manschette. Falls der angegebene Armumfang von Ihrem abweicht, tauschen Sie die Manschette gegen eine passende aus.

Achten Sie darauf, die Manschette am nackten Oberarm bzw. nur über dünner Kleidung anzulegen. Dickere Pullover, Jacken etc. sollten Sie vorher ablegen, da diese die Messung negativ beeinflussen oder unmöglich machen können. Vermeiden Sie außerdem das Hochkrempeln der Ärmel, denn dies kann die Arterie abschnüren und ebenfalls die Werte verfälschen.

Legen Sie die Manschette nicht zu eng/straff an. Belassen Sie einen ca. fingerbreiten Spalt zwischen Arm und Manschette. Die Manschette muss dabei ca. 2 cm von der Ellenbeuge entfernt anliegen. Der Schlauch Ihrer Oberarmmanschette sollte zu Ihrer Ellenbeuge/zum Innenarm zeigen (bei aponorm®-Oberarmmanschetten richten Sie die gelbe Markierung an der Manschette ganz einfach zur Ellenbeuge hin aus). Stellen Sie außerdem sicher, dass der Schlauch nicht abgedrückt oder geknickt wird.

Legen Sie Ihren Unterarm bei einer Oberarmmanschette auf einer festen Unterlage ab. Am besten auf einem Tisch, denn so ist die Manschette automatisch etwa auf Höhe des Herzens positioniert.

Bei Handgelenk-Blutdruckmessgeräten gilt:
Überprüfen Sie, ob die Größe der Manschette für Ihren Handgelenksumfang geeignet ist. Die Angabe finden Sie auf der Manschette selbst oder in der Gebrauchsanleitung zum Gerät.

Bei abweichenden Werten kann es zur Verfälschung der Blutdruckwerte kommen.

Entfernen Sie vor der Messung Uhren und Schmuck vom Handgelenk. Die Handinnenfläche zeigt nach oben. Das Blutdruckmessgerät bitte etwa 1 cm unterhalb der Handwurzel am Handgelenk anlegen. Das Gerät muss dabei zur Handinnenseite zeigen. Vermeiden Sie auf jeden Fall ein Abknicken des Handgelenks.

Achten Sie darauf, dass sich das Gerät am Handgelenk ca. auf Herzhöhe befindet, denn der Blutdruck kann bereits bei 1,5 cm Abweichung der Messposition um ca. 1 mmHG verfälscht werden (Arm darf deshalb z. B. nicht auf dem Schoß gehalten werden). Stützen Sie Ihren Unterarm am besten auf einem Kissen o.ä. ab. So vermeiden Sie auch direkt jede Art von Muskelanspannung, die das Ergebnis verfälschen könnte.

Hinweis: Veränderungen der Gefäßstrukturen z. B. durch Arteriosklerose oder sehr tief liegende Arterien können bei der Handgelenksmessung Messabweichungen verursachen. Führen Sie daher am besten einmal zusammen mit Ihrem Arzt eine Vergleichsmessung mit einem Oberarmmessgerät durch, um abzuklären, ob die Messung am Handgelenk für Sie geeignet ist. Ist die Abweichung zwischen Oberarmund Handgelenksmessung bei wiederholter Messung sehr deutlich ausgeprägt (über 10mmHG), sollten Sie die Oberarmmessung bevorzugen.

REGEL 6
Vermeiden Sie während der Messung Bewegung jeglicher Art

Während der Messung bitte nicht bewegen oder die Armmuskeln anspannen. Atmen Sie ganz normal und sprechen Sie nicht.

REGEL 7
Vorsicht bei Anzeige von Herzrhythmusstörungen

Wenn während der Messung Pulsunregelmäßigkeiten auftreten, wird bei Blutdruckmessgeräten mit Arrhythmie-Erkennung nach der Messung ein entsprechendes Symbol im Display angezeigt. Das Blutdruckergebnis kann in diesem Fall von Ihrem normalen Blutdruck abweichen.

Wiederholen Sie die Messung deshalb, bis Sie eine Messung ohne Arrhythmie erhalten. Wenn das Symbol häufiger (z. B. bei täglichen Messungen mehrmals pro Woche) erscheint, empfehlen wir Ihnen, zur Sicherheit eine genauere ärztliche Abklärung vornehmen zu lassen. Pulsunregelmäßigkeiten können etwa auf Gefäßveränderungen hinweisen oder andere Ursachen haben, die ärztlich bewertet werden sollten.

REGEL 8
Beachten Sie bei Messungen beim Arzt den „Weißkittel-Effekt“

Abweichende Heimmesswerte im Vergleich zur Messung in der Arztpraxis sind völlig normal. Durch den „Weißkittel-Effekt“ sind die Werte bei der Arztmessung oftmals höher (Aufregung bzw. Angst treiben den Blutdruck nach oben). Es kommt aber auch vor, dass die Werte in der Arztpraxis niedriger ausfallen, wenn Sie sich dort gut aufgehoben fühlen. In der Regel sind Ihre zuhause gemessenen Werte, und zwar die Durchschnittswerte mehrerer Heimmessungen über mehrere Tage unter vergleichbaren Bedingungen ermittelt (siehe Regel 1), die realistischeren Werte.

Mehr Hintergrunderläuterungen, warum Messabweichungen häufig unbedenklich sind, finden Sie auch im Infoblatt „Messabweichungen bei Vergleichsmessungen“ im Downloadbereich unter www.aponorm.de

Mit folgendem Link gelangen Sie zu einem Video, der die einzelnen Regeln anschaulich dokumentiert:

www.youtube.com/watch?v=i3OJJEu58mQ

Informationen zu aponorm® – die Marke der Apotheken

aponorm® zählt zu einer der erfolgreichsten apothekenexklusiven Marken von WEPA APOTHEKENBEDARF. Unter aponorm® by microlife vertreibt der Apothekenpartner qualitativ herausragende und anwenderfreundliche Blutdruckmessgeräte, Fieberthermometer und Inhalationsgeräte. In sämtlichen aponorm® Produkten steckt die Technologie von microlife, einem der weltweit führenden Hersteller im Gesundheitsmonitoring.

Weitere Informationen auch unter www.aponorm.de

WEPA APOTHEKENBEDARF GmbH & Co KG

Über 130 Jahre Tradition, Kompetenz und Vertrauen bilden das Fundament des starken Apothekenpartners WEPA APOTHEKENBEDARF, der mit apothekenexklusiven Marken, Produkten und Leistungen die Apotheken in ihrer Kernkompetenz unterstützt. Das gesamte Produktportfolio wird in vier Segmente unterteilt: Packmittel, Gerätschaften für Labor/Analyse, OTC-Produkte, Kundenbindungsmaßnahmen/Präsente. Alle Produkte werden apothekenexklusiv angeboten.

Weitere Informationen unter www.wepa-dieapothekenmarke.de

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