Edle Tropfen von Keuperböden

Weingut Heitlinger im badischen Kraichgau

(lifePR) ( Achern, )
"Reben sind faul. Gut bewässert und gedüngt wurzeln sie nur oberflächlich", erklärt Außenbetriebsleiter Heinz Logemann."aber die Mineralien und Finessen für unsere Weine liegen tiefer, und die holen wir." Das Weingut Heitlinger in Tiefenbach im badischer Kraichgau liegt auf dem Keuperstreifen, der sich vom Schweizer Jura immer breiter werdend bis nach Mitteldeutschland zieht. Keuper besteht aus verschiedenen Sandsteinschichtungen der jüngeren Erdgeschichte, vielfach mit Spalten, in die alte Reben eindringen und 15 bis 20 Meter, ja noch tiefer wurzeln. Wer die Weine bei Heitlinger probiert, schmeckt sofort dieses "Geheimnis". Das Weingut verfügt über viele alte Reben, denen man es oft nicht ansieht, weil der Kraichgau eine trockenere Zone darstellt, aber deren Kraft in der Tiefe liegt. 23 Hektar beträgt die Ertragsrebfläche von fast 29 insgesamt, an den Südhängen der sanfteren Kraichgau-Berge. Nach Rodungen bleiben die Weinberge drei Jahre brach, erst dann legt Logemann sie neu an: "Damit sie sich gründlich regenerieren." Er schwört auf naturnahen Weinbau und spricht von seinen Reben als seine "30.000 Kinder". Zwischen den Rebzeilen sät er Feldkräuter und Blumen ein, wodurch er die Schädlingsbekämpfung auf ein Minimum reduzieren kann.

"Wir bekommen viele nützliche Käfer in die Reben, welche die Schädlinge fressen. Außerdem lockern die Wurzeln den Boden", erklärt er seine Philosophie.
Burgunder-Sorten stehen im Vordergrund, blauer Spätburgunder, Grau- und Weißburgunder, sowie Riesling und Lemberger.
Nach einigen Turbulenzen wird das Weingut heute von Martin Steinhardt, Geisenheimer Önologe, und Anna Charlotte von der Emde geführt. Die Weine probieren sich großartig.
Sehr gefallen hat der 2007 Open-Air-Rosé trocken.
Facettenreich mit Schmelz probiert sich die 2007 trockene Weißburgunder Spätlese, saftig und ausdrucksvoll auch die trockene Grauburgunder Spätlese und mit schönem Frucht-Säurespiel die rockene Riesling Spätlese 2007. Ein Erlebnis sind die Lemberger, würzige Rotweine von reifer Fülle mit Noten von Cassis, Schwarzen Oliven, Toast, je selbst einen Hauch Kirschwasser meint man zu spüren. Auch der 2004er verspricht noch viel Zukunft. Steinhardt verarbeitet nur absolut gesundes Lesegut. Bei Rotweinen kommt nur Maischegärung in Frage.
Barrique setzt er sehr gekonnt ein, untermalend, nicht dominant.
"Dialog" und "Grand Etage" heißen die Spitzenlinien, gekonnte Cuvées aus Riesling und Silvaner, aus Weiß- und Grauburgunder oder aus Cabernet, Lemberger und Spätburgunder, von denen, wie von den Lembergern, auch noch ältere Jahrgänge verfügbar sind. Die gehaltvollen Weine auf Grund der alten Reben, der Keuperböden und den tiefen Rebwurzeln weisen ein hohes Reifungs- und Alterungspotenzial auf, Finessen und Geschmackserlebnisse, die wir erst wieder richtig entdecken müssen, und deren Entwicklung die Geduld braucht. Schön, dass Steinhardt darauf setzt! Zur "Villa Heitlinger" gehört auch ein stilvolles Weinrestaurant, beliebtes Ausflugsziel mit vielen Aktionen. Näheres unter www.weingut-heitlinger.de.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.