Dienstag, 28. Februar 2017


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Blaufränkisch: Geschichte eines Exporterfolgs

(lifePR) (Rust, ) 2003 übernahmen Günter und Regina Triebaumer den Betrieb seiner Eltern. Damals herrschte ein Rotweinboom, vor allem fantasievoll benannte Cuvées aus heimischen und internationalen Rebsorten verkauften sich gut. Für das Jungwinzerpaar war es jedoch undenkbar, den besten Wein aus der Leitsorte des Gutes in einer Cuvée zu verstecken. (Bis zur Übernahme im Jahr 2003 wurde Blaufränkisch übrigens mit einem ca. 10% Nebbiolo-Anteil unter dem Namen "Erster Nebel", Weingut Paul Triebaumer vermarktet.)

Unverschnitten entstand nun die BLAUFRÄNKISCH RESERVE. Sie hat sich inzwischen zum Prestigewein Nummer Eins aufgeschwungen und zeigt von Jahr zu Jahr mehr Potenzial.

Eine Entscheidung gegen den Trend

Mittlerweile hat das Weingut 25 Hektar in Bewirtschaftung. Auf achteinhalb Hektar (15 Weingärten) stehen Blaufränkisch-Rebstöcke. Somit ist eine breite Auswahlbasis für Blaufränkisch-Weine garantiert. Günter und Regina Triebaumer schreiben bewusst (und gegen den Trend) keine Einzellagen auf die Etiketten.

Vor der Übernahme war das Weingut auf Ab-Hof-Verkauf ausgerichtet. Günter und Regina Triebaumer nutzen ihre Weinhandelserfahrungen zum Aufbau eines umfassenden Vertriebsnetzes. Die ersten Händlerlistungen in Österreich sahen so aus: Merlot, Weite Welt (eine Cuvée aus beiden Cabernets und Merlot), Syrah, Muscato, Süßweine und Preis-Leistungs-Weißweine mit distinguierter Frucht-Typizität. Das war zwar für den Cashflow des Betriebes gut, entsprach aber nicht den natürlichen Gegebenheiten der wachsenden Ruster Aufsteiger.

Etwas zeitversetzt, aber mit gleichem Elan, starteten die Beiden ihre Exportoffensive. Importeure suchten Sorten und Stile, die für Österreich und das Burgenland typisch sind. Der Blaufränkisch klassisch mit seiner kirschigen Schwarzpfefferfrucht und würzigen Feurigkeit, fand sofort Zuspruch in der BRD und in den USA. Auch in der Schweiz, Schweden und Holland sowie England erwies sich das Interesse als nachhaltig. Blaufränkisch Cabernet sowie Blaufränkisch Reserve folgten bald.

Blaufränkisch En Vogue: In den Medien und im Verkauf

Im Laufe der Zeit erzielen Blaufränkisch, Blaufränkisch Cabernet und Blaufränkisch Reserve Weine von Günter und Regina Triebaumer immer wieder sehr schöne Bewertungsergebnisse in der amerikanische Fachpresse. Das fördert, zumindest in den USA, den Verkauf. Blaufränkisch wird in ganz Österreich gerade "neu erfunden". Somit ist er nicht nur als Wein, sondern auch als Botschaft in aller Munde. Einem Betrieb, der diese Rebe als Leitsorte führt, kann nichts Besseres passieren, als mit ansehen zu dürfen, wie intensiv Blaufränkisch zurzeit diskutiert wird. Die Ende März zu Ende gegangene Fachmesse "ProWein" (Düsseldorf) bestätigt diese Eindrücke. Blaufränkisch ist zwar heute noch kein Global Player - aber in jedem Fall ein Aushängeschild.

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