Mittwoch, 20. September 2017


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Positive Resonanz auf aktuelle Ausschreibung

Von Behring-Röntgen-Stiftung fördert medizinische Projekte in Gießen und Marburg

Marburg, (lifePR) - Über 30 Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen haben die Gelegenheit genutzt, Anträge auf Förderung ihrer Forschungsprojekte bei der Marburger Medizinstiftung einzureichen.

„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unsere aktuelle Ausschreibung“, erklärte Stiftungspräsident Friedrich Bohl.

In diesem Jahr unterstützt die Stiftung erneut zwei Schwerpunkte: Zum einen profitieren Gemeinschaftsprojekte von Marburger und Gießener Forschern von der Förderung, zum anderen Einzelprojekte von Nachwuchswissenschaftlern, die maximal 35 Jahre alt sind. Die Von Behring-Röntgen-Stiftung schreibt jährlich eine Förderrunde aus. Insgesamt konnte sie seit ihrer Gründung im Jahr 2006 rund 17 Millionen Euro für fast 100 medizinische Forschungsprojekte mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren bewilligen.

Entscheidung Ende des Jahres

Ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat hat die Aufgabe, die bei der Stiftung eingereichten Anträge zu bewerten und dem Stiftungskuratorium seine Empfehlung auszusprechen. Mit den Entscheidungen zur diesjährigen Förderrunde können die Antragsteller im Dezember des Jahres 2017 rechnen. Die nächste Möglichkeit, Anträge bei der Stiftung einzureichen, besteht voraussichtlich im Juli 2018.

Zu den Stiftungsaktivitäten gehört neben der Projektförderung die jährliche Auszeichnung herausragender Arbeiten von jungen Forschern mit Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreisen. Zweijährig ehrt die Stiftung die Lebensleistung eines Wissenschaftlers in der medizinischen Forschung mit einer Forschungsmedaille. Regelmäßig werden Nachwuchswissenschaftler mit Reisebeihilfen zur Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen gefördert. Darüber hinaus profitieren Medizinstudierende vom Stipendienprogramm der Stiftung.

Von Behring-Röntgen-Stiftung

Die Von Behring-Röntgen-Stiftung wurde am 8. September 2006 vom Land Hessen als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts errichtet. Mit einem Stiftungskapital von 100 Millionen Euro, aus dessen Zinserträgen die Förderung erfolgt, gehört sie zu den größten Medizinstiftungen in Deutschland. Gegründet wurde sie im Zuge der Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und der anschließenden Privatisierung 2006 mit dem Ziel, an beiden Standorten neue Perspektiven für die Hochschulmedizin zu sichern und zu entwickeln. Neben Friedrich Bohl, Bundesminister a.D., gehören dem Stiftungsvorstand die Vizepräsidenten Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk, Marburg, und Prof. Dr. Birgit Lorenz, Gießen, an. Der mit 16 namhaften Wissenschaftlern aus Deutschland und Österreich besetzte wissenschaftliche Beirat hat die Aufgabe, neben der Bewertung der Förderanträge, Projekte und Themenschwerpunkte zu empfehlen.

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