Kinder fahren bei VRS-Stammkunden künftig ab 15 Uhr gratis mit

Verbandsversammlung gibt grünes Licht für tarifliche Verbesserungen - Preistafel für 2020 vorgestellt

(lifePR) ( Köln, )
Die VRS-Zweckverbandsversammlung hat heute eine Reihe von tariflichen Maßnahmen beschlossen, die zum 1. Januar 2020 gültig werden. Besonders erfreulich für die jungen Fahrgäste unter 15 Jahren und die VRS-Abonnenten: Zukünftig fahren bis zu drei Kinder in Begleitung eines Erwachsenen, der über eine Zeitkarte im Abonnement (inklusive JobTicket und SemesterTicket) verfügt, werktags bereits ab 15 Uhr kostenlos mit. Bisher gilt diese Mitnahmeregelung an den Werktagen erst ab 19 Uhr. Die ganztägige Mitnahme an Wochenenden und Feiertagen bleibt davon unberührt. Des Weiteren hat die Verbandsversammlung beschlossen, dass ab Januar 2020 WochenTickets und MonatsTickets im Einzelverkauf auf andere Kunden übertragbar sind. Dadurch können die beiden Ticketarten künftig als „Tauschkarte“ genutzt werden.

Auch Firmen profitieren von den beschlossenen Neuerungen: Die Politiker sprachen sich für einen sogenannten gleitenden Einstieg beim JobTicket im Solidarmodell aus. Galt hierfür bisher, dass die Unternehmen bereits mit Abschluss des Vertrages JobTickets für alle Mitarbeiter abnehmen mussten, haben die Kunden in den Standortkategorien 2 und 3 (gesamtes VRS-Gebiet ohne Köln und Bonn) künftig drei Jahre Zeit, die 100-prozentige Abnahmequote zu realisieren. In dem von der Verbandsversammlung beschlossenen Pilotprojekt (Laufzeit bis Ende 2022) greift ein Mehr-Stufen-Modell. Es sieht vor, dass die Firmen im ersten Jahr 70 Prozent abnehmen, im zweiten 85 und im dritten Jahr dann 100 Prozent.

Weitere Verbesserung:  Die über die VRS-Internetseite als Online-Tickets angebotenen 24StundenTickets für 1 und 5 Personen werden ab Januar mit dem gleichen Rabatt wie die HandyTickets in Höhe von mindestens 5 Prozent im Vergleich zu den Papiertickets am Automaten verkauft.

Den Mitgliedern der VRS-Verbandsversammlung wurde in der heutigen Sitzung die Ausgestaltung der Preistafel für 2020 vorgestellt. In dieser ist die bereits im Juli dieses Jahres beschlossene Preismaßnahme von durchschnittlich 2,5 Prozent eingearbeitet. Wie mitgeteilt, bleiben die Einzeltickets im Bartarif stabil, die Preismaßnahme bezieht sich ausschließlich auf das Zeitkartensegment. Die Übersicht mit den ab dem 1. Januar 2020 gültigen Preisen finden Sie im Anhang.
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