Schöne Gesellschaft

Die VDÄPC weiß: Das treibt die Deutschen zum Schönheitschirurgen

(lifePR) ( München, )
Das eigene Ego und die Gesellschaft sind die treibenden Kräfte für eine ästhetische Behandlung beim Schönheitschirurgen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Nur für ein Drittel der Befragten kommt ein ästhetischer Eingriff gar nicht in Frage.

In der Studie vom März 2010 untersuchte die VDÄPC zusammen mit der GfK die Beweggründe der Deutschen für den Gang unters Messer. Ein gesteigertes Selbstwertgefühl und der Wunsch nach einem zufriedeneren Leben stehen ganz oben auf der Liste der Gründe für eine ästhetische Operation. "Es ist wichtig, eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten der ästhetisch-plastischen Chirurgie zu haben. Eine individuelle fachliche Beratung und intensive Betreuung sind die Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit von Arzt und Patient und für ein zufriedenstellendes Ergebnis", erklärt Professor Christian Gabka, Vorstand der VDÄPC.

Die Top 3 der ästhetischen Beweggründe für eine Schönheitsoperation

1) Steigerung des Selbstwertgefühls (acht Prozent)
2) Vermeiden von Hänseleien und ein zufriedeneres Leben (je sieben Prozent)
3) Jüngeres Aussehen (fünf Prozent)

Hauptsache jung

Ewige Jugendlichkeit und der Wunsch nach faltenfreier Haut stecken hinter vielen ästhetischen Eingriffen. Fünf Prozent der Befragten wünschen sich ein jüngeres Aussehen und ziehen aus diesem Grund einen Eingriff in Betracht. Drei Prozent wollen es gar nicht erst soweit kommen lassen und würden sogar einen Eingriff vornehmen lassen, um ersten Anzeichen des Alters vorzubeugen.

Der soziale Druck

Bestätigung von außen suchen viele Menschen über ihr Erscheinungsbild. Sozialer Druck treibt sie zum Schönheitschirurgen. Sieben Prozent können sich vorstellen, eine Operation vornehmen zu lassen, um Hänseleien wegen ihres Äußeren zu vermeiden. Die eigene Karriere würde zwei Prozent motivieren, sich unter das Messer zu legen.

Attraktiv für die Liebe

Für das Glück in der Liebe und der Partnerschaft würden sich immerhin zwei Prozent operieren lassen. Die einen wollen durch die ästhetisch-plastische Chirurgie ihrem Partner besser gefallen (drei Prozent), die anderen erhoffen sich, so leichter einen Partner zu finden (zwei Prozent). Erotische Gründe äußern ebenfalls zwei Prozent. Sie stellen sich vor, mit einer Behandlung ihr Sexualleben zu verbessern.

Verständnis für medizinische Ursachen

Medizinische Gründe für eine Schönheitsoperation stoßen bei der deutschen Bevölkerung auf eine breite Akzeptanz. Die Befragten zeigen viel Verständnis für eine Operation nach einem Unfall oder aufgrund körperlicher Beschwerden. 43 Prozent können sich vorstellen sich, sich in einer solchen Situation einem ästhetisch-plastischen Eingriff zu unterziehen.

Die Top 3 der Männer

Offensichtlich ist die starke Männerwelt gegen äußere Einflüsse nicht immun. Unter den rein ästhetischen Gründen steht an erster Stelle die Vermeidung von Hänseleien. Erst auf Platz zwei und drei befinden sich eine höhere Zufriedenheit im Leben (fünf Prozent) und ein gesteigertes Selbstwertgefühl (vier Prozent).

Die Top 3 der Frauen

Nach der Schwangerschaft ist vor der Schwangerschaft: 13 Prozent der Frauen stehen einem so genannten "Mommy Makeover" aufgeschlossen gegenüber. Sie erwägen eine Schönheitsoperation bei körperlichen Veränderungen infolge einer Schwangerschaft. Jede achte Frau hofft dadurch ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Auf Platz drei rangiert der Wille, im Leben zufriedener zu sein (zehn Prozent).

Eckdaten zur Umfrage: Bevölkerungsrepräsentative GfK Mehrthemenuntersuchung, 1.013 Interviews, Zeitraum 19.03. bis 26.03.2010
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